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Fallschirmspringen aus der G550

Gulfstream als Absetzflugzeug

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Eine Gulfstream ist wohl nicht das erste Flugzeug, an das man beim Absetzen von Fallschirmspringern denkt. Aber es geht: Eine US-Firma hat die Zulassung dafür erhalten.

Bei Springerflugzeugen denkt man an die Cessna Caravan, die 206, die Pilatus PC-6 oder die Twin Otter, aber normalerweise nicht an einen Mach 0,885 schnellen Business Jet. Der Sprung aus dem 56 Millionen Dollar teuren Edel-Business-Jet muss aber kein Wunschtraum bleiben: Die in Las Vegas ansässige US Firma Drake Group, ein Anbieter von Ingenieurdienstleistungen, hat jetzt ein STC (Supplemental Type Certificate) erhalten, das Sprünge aus einer Gulfstream G550 oder GV ermöglicht.

Erlaubt sind sowohl Einzel- als auch Tandemsprünge sowie der Abwurf von Überlebensausrüstung an Fallschirmen. Für die Fallschirmsprünge sind keine technischen Änderungen an dem Flugzeug erforderlich, lediglich Papierkram, der laut Drake Group lediglich einen Tag dauert. Die Springer verlassen die Gulfstream durch die Gepäckraumtür im hinteren Teil des Flugzeugs. Die Tür muss dafür nicht entfernt werden.

Die Gulfstream ist für Langstreckenflüge konzipiert, die Reichweite beträgt 12500 km (bei Mach 0,80). Die Kabine bietet, je nach Konfiguration, zwölf bis 18 Passagiersitze, möglich sind bis zu 18. Die Dienstgipfelhöhe liegt in 51000 Fuß. Angetrieben wird sie von zwei Rolls-Royce-Triebwerken des Typs BR710C4.

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