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Drei Testflugzeuge geplant

Ein Zeitplan für den Cirrus-Jet

Cirrus Aircraft hat zum ersten Mal auf der AERO ein 1:1-Modell des Cirrus-Jets gezeigt. Der Zeitplan sieht die Fertigstellung von zwei weiteren Testflugzeugen im dritten Quartal vor.

Auf der AERO gab es zum ersten Mal für das deutsche Publikum die Gelegenheit, sich mit den Dimensionen der Cirrus SF50 vertraut zu machen. Vor allem das Innenraumkonzept sorgte für Aufmerksamkeit. Mit der flexiblen Sitzanordnung bietet die Kabine für die Passagiere überraschend viel Beinfreiheit. Bis zu sieben Insassen haben Platz, wenn zwei davon Kinder sind.

Cirrus hat einen ausgearbeiteten Zeitplan für den Einstrahler-Jet, für den laut Cirrus Aircraft mehr als 500 Bestellungen vorliegen. Das erste seriennahe Testflugzeug, C-Zero genannt, ist am 24. März zum ersten Mal geflogen und hat danach drei weitere Testflüge absolviert. Dieses Flugzeug wird vor allem für die Erprobung der Flugleistungen verwendet. Gegen Ende des Flugtestprogramms soll mit ihm auch die Funktionsweise des Rettungsschirms getestet werden. C-Zero hat bei den ersten Testflügen eine Geschwindigkeit von 200 kts erzielt.

Eine zweites Testflugzeug, C1 genannt, soll im dritten Quartal flugbereit sein. Das dritte und letzte Testflugzeug soll 45 Tage später zu den beiden anderen hinzukommen. Es soll in erster Linie der Evaluation der Zuverlässigkeit dienen.

Jedes Testflugzeug soll etwa 300 Stunden in der Luft verbringen, um allen denkbaren Problemen auf die Spur zu kommen. Der Versuchsträger des Cirrus-Jets fliegt seit 2008. Er hat etwa 800 Flugstunden und 1000 Triebwerksstunden absolviert.

Die Cirrus SF50 kostet zirka 1,96 Millionen Dollar und ist mit einem Garmin-G3000-Cockpit ausgerüstet. Sie verfügt, wie die Cirrus-Kolbenmotorflugzeuge, über ein Rettungssystem. Angetrieben wird sie von einem einzigen FJ33-Triebwerk von Williams International. Die angestrebte Reisegeschwindigkeit beträgt 300 kts. Cirrus will im ersten Produktionsjahr 75 Flugzeuge ausliefern.

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