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Der Jet von Cirrus

Nummer zwei ist geflogen

Cirrus Aircraft hat auf dem Weg zur Zulassung des einstrahligen Cirrus-Jets einen wichtigen Schritt getan: Das zweite seriennahe Testflugzeug hat seinen Erstflug absolviert.

Auch das dritte seriennahe Flugzeug, das einen Teil des für die Zulassung erforderlichen Flugprogramms absolvieren soll, steht kurz vor dem Erstflug. Das erste Testflugzeug, C0 genannt, fliegt seit März. Seither hat diese SF50 mehr als 50 Flüge und 220 Teststunden  hinter sich gebracht. Das zweite Testflugzeug, als C1 bezeichnet, wird unter anderem für die Erprobung des Antriebs und für Flüge in bekannte Vereisungsbedingungen eingesetzt werden.

Cirrus rechnet mit der Zulassung  des einstrahligen Jets Ende kommenden Jahres. Cirrus sagt, dass 550 Bestellungen für den 300 KTAS schnellen Jet vorlägen, die meisten davon aus dem Kreis von Besitzern von SR-Kolbenmotorflugzeugen. Der Versuchsträger des Cirrus-Jets fliegt seit 2008. Danach geriet das Programm aus Kapitalmangel ins Stocken. Die Cirrus SF50 ist mit einem Garmin-G3000-Cockpit und einem FJ33-Triebwerk ausgerüstet. Der Einstrahler verfügt, wie die Cirrus-Kolbenmotorflugzeuge, über ein Rettungssystem.

Bei Cirrus glaubt man, im ersten vollen Produktionsjahr 75 bis 90 Flugzeuge bauen zu können. Im Jahr 2017 könnten es bis zu 125 sein. Das Modell ist dafür gedacht, die Lücke zu füllen zwischen Hochleistungs-Kolbenmotorflugzeugen wie der SR22 und Einsteigerjets wir der Citation Mustang. Der Cirrus-Jet kostet nach derzeitigem Stand zirka 1,97 Millionen Dollar.

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