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Citation Sovereign+

Cessnas starkes Midsize-Angebot

Das „Pluszeichen“ deutet es an: Die Sovereign+ hat einiges mehr zu bieten als ihre Vorgängerin. Die auffallendsten Merkmale sind die neuen superkritischen Flächen mit Winglets und das Garmin-Cockpit.

Die Sovereign+ ist die unmittelbare Nachfolgerin der Sovereign, die seit 2004 auf dem Markt ist. Seit Juni ist die aktualisierte Variante des Cessna-Modells 680 auch im Besitz der EASA-Zulassung.

Zu den ersten Kunden in Europa gehört die Chartergesellschaft Aerowest in Hannover. Die D-CARO der Aerowest verfügt über neun hochwertige Ledersitze, Wi-Fi, DVD-Monitore, Satellitentelefon und eine vollausgestattete Bordküche mit Mikrowelle. Auf Wunsch oder bei langen Nachtflügen können den Passagieren vier Betten angeboten werden.

Cessna hatte die neue, überarbeitete Version der Sovereign im Oktober 2012 vorgestellt. Das Ursprungsmodell ist aufgrund eines überzeugenden Gesamtkonzepts bei den Betreibern recht beliebt, mehr als 340 hat Cessna seit 2004 verkauft.

Die Sovereign+ besitzt Winglets, neue PW306D-Triebwerke von Pratt & Whitney Canada und das neue „Intrinzic“-Cockpit, das auf Garmins G5000 basiert. Die Kabine ist neu gestaltet und kann mit breiteren Sitzen und dem „Clairity“-Kabinenmanagementsystem aufwarten. Acht bis neun Passagiere haben typischerweise Platz. Der Kaufpreis beträgt zirka 18,2 Millionen Dollar.

Die Sovereign+ ist nicht das schnellste Flugzeug in ihrer Klasse und bietet auch nicht die größte Reichweite, aber mit voller Zuladung und vollen Tanks kommt sie 3000 NM weit. Das reicht, um von London aus jedes Ziel in Europa zu erreichen. Die wahre Stärke der Sovereign+ ist ihre Short-Field-Performance: Bei MTOW, ISA-Bedingungen und 15 Grad Klappen braucht sie gerade einmal 1076 m für den Start auf Meeresniveau. Ebenso stark ist die Citation bei der Landung, dort kommt sie – bei maximaler Landemasse – mit 793 m aus.

Cockpit der Sovereign+: G5000-Avionik von Garmin mit Touchscreens. © Foto und Copyright: Textron Aviation

Entscheidendes hat sich im Cockpit getan: Cessna baut dort das neue „Intrinzic“-System ein, das auf Garmins G5000 basiert. Auch die neue Citation X ist damit ausgestattet und es ist für die Longitude und die Latitude vorgesehen. Die Cockpitfunktionen werden über Touchscreens gesteuert, vier dieser Kontrolleinheiten gibt es: Zwei in der Mittelkonsole und je eins auf jeder Pilotenseite. Beherrscht wird das Erscheinungsbild von den drei 14-Zoll-Bildschirmen im Querformat. Jeder Bildschirm kann unabhängig von den anderen als PFD oder MFD fungieren. Garmins Synthetic-Vision-Technologie gehört zum Standard. Cessna hat im Zusammenhang mit der Anpassung an die Garmin-Avionik das Cockpit insgesamt umgestaltet und ihm ein deutlich verändertes Aussehen gegeben.

Das Triebwerk ist Pratt & Whitney Canadas PW306D mit einer Startleistung von 5907 lbs (26,28 kN). Die TBO beträgt 6000 Stunden.

Cessna bietet die Sovereign+ mit einem speziellen Wartungspaket an, das alle regulären Wartungsarbeiten innerhalb von fünf Jahren oder 1500 Stunden abdeckt. Die Mitbewerber auf dem heiß umkämpften Midsize-Markt heißen Learjet 85, Challenger 350, Citation X, Legacy 450, Legacy 500 und Gulfstream G150/G250. Cessna hat hier sicherlich mit diesem ausgewogenen und günstig zu betreibenden Flugzeug sehr gute Chancen auf einen ansehnlichen Marktanteil.

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