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Citation M2 Wing Mating

Neue Citation M2 nimmt Gestalt an

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Die neue Citation M2 kommt voran: Bei Cessna wurden der Rumpf und die Tragflächen des ersten Serienflugzeugs zusammengefügt. Cessna erwartet die Zulassung der CJ1-Nachfolgerin in der zweiten Jahreshälfte.

Die erste Vereinigung von Rumpf und Tragflächen, „Hochzeit“ genannt, ist ein sehr wichtiger Schritt in der Entwicklungsgeschichte eines neuen Flugzeugmusters. Denn nun können die Testreihen für die Systeme, die Hydraulik und die Steuerung beginnen.

Die neue M2 ist eine modernisierte CJ1+ und schließt die Lücke zwischen der Citation Mustang und der CJ2+. Der Prototyp ist im März 1912 erstmals geflogen. 

Die Bezeichnung „M2“ legt die Assoziation „Mustang 2“ nahe, zumal das Pferdsymbol der Mustang auch in den Broschüren der M2 auftaucht.
Das neue Modell ist aber keine Weiterentwicklung der Mustang, die M2 ist eindeutig der CJ-Familie zuzuordnen, sie gibt es auch durch ihre Modellnummer 525 zu erkennen. Mustang-Piloten müssen eine neue Musterberechtigung erwerben, wenn sie die M2 fliegen wollen.
Ein weiteres Citation-Modell war erwartet worden, seit Cessna die CJ1+ aus dem Programm genommen hat. Damit hat sich eine Lücke aufgetan zwischen dem kleinsten Citation-Modell, der 3,1 Millionen Dollar teuren Mustang, und der CJ2+, die sieben Millionen Dollar kostet.

Die mechanischen Komponenten sind von der CJ1+ übernommen worden; mit den neuen Triebwerken, der neuen Avionik und der sehr ansehnlichen Kabinenausstattung ist ein deutlich aufgewertetes Produkt daraus geworden.

Die achtsitzige M2 erreicht eine maximale Reisegeschwindigkeit von 400 Knoten und kann und zwei Passagiere mehr als die Mustang aufnehmen: einen auf dem Copilotensitz, einen auf einem seitlichen Sitz im vorderen Bereich der Kabine, vier in einer Sitzgruppe und einen auf dem Waschraumsitz.

Einen spannenden Systemwechsel gibt es im Im Cockpit, dort löst  wird Garmins G3000 die Rockwell-Collins-Avionik ab. Williams bleibt als Triebwerkslieferant erhalten, er steuert eine neue Version des FJ44 bei. Es wird mit FADEC ausgestattet sein und eine TBO von 4000 Stunden haben wird.

Die maximale Startmasse soll 10700 lbs (4850 kg), die NBAA-IFR-Reichweite 1300 NM. Der Einführungspreis für die M2 wird bei zirka 4,195 Millionen Dollar liegen.
Zur Serienausstattung werden ein GFC-700-Autopilot von Garmin gehören, TAWS B, TCAS1, XM-Wetter, Garmin-Wetterradar und ADS-B out.

Ein geschickter Schachzug ist die Festsetzung des Verkaufspreises auf 4,195 Millionen Dollar. Die M2 ist somit etwa 800000 Dollar billiger als die CJ1+, aber ein weitaus attraktiveres Produkt.Die Entscheidung dürfte auch mit einem Blick auf die Phenom 100 gefallen sein, die in dem Leichtjet-Segment Cessna das Leben schwer macht.

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