09.08.2013
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Piper Auslieferungen 2013Piper Aircraft im Aufwärtstrend

Piper Aircraft erfreut sich an einem wachsenden Auftragsbestand. Der Trend sieht für den US-Hersteller gut aus, die Umsätze nehmen seit drei Jahren beständig zu.

Piper Meridian

Piper erfreut sich an einem wachsenden Auftragsbestand. © Foto/Copyright: Piper Aircraft  

 

Vor allem der Wiedereinstieg in den Trainingsmarkt hat sich als kluge Entscheidung erwiesen.
Piper ist seit 2009 im Aufwärtstrend. Im ersten Halbjahr hat Piper 86 Flugzeuge ausgeliert, ein Zuwachs um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der US-Hersteller hat damit 77 Millionen Dollar Umsatz erzielt. Auch das ist mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres, da waren es 69 Millionen.

Mehr als die Hälfte der Auslieferungen geht auf das Konto der „M-Klasse“-Modelle Meridian, Mirage und Matrix. Dabei ist die Mirage momentan der Bestseller im Piper-Programm.
Aber es ist in erster Linie der Trainingsmarkt, der Piper zu einem wachsenden Auftragsbestand verhilft. Piper hat vor eineinhalb Jahren die strategische Entscheidung getroffen, wieder auf dem Trainingsmarkt aktiv zu werden. In dem Zusammenhang hat Piper die für die Schulung geeigneten Modelle mit G1000-Avionik ausgestattet. Viele Trainingsanbieter wünschen diese Cockpitausstattung.

Vor allem die Archer profitiert davon: Während im ersten Quartal – während der Umstellung auf das neue Cockpit –  kein einziges Exemplar der Kolbeneinmot ausgeliefert wurde, explodierte die Zahl im zweiten Quartal auf 23. Ähnliches gilt für die Seneca: Im zweiten Quartal lieferte Piper sechs Neuflugzeuge aus, im ersten Quartal war es nur eine Seneca.
Sehr wichtig für Piper sind einige Großaufträge in der jüngsten Zeit. So hat Airline Transport Professionals (ATP), die größte Flugschule der USA, zehn Archer TX bestellt. ATP hat außerdem eine Option gezeichnet für weitere 75 Archer.
Die Trainingsorganisation CAE Oxford Aviation Academy hat unlängst 22 Archer bestellt sowie 13 Twins. CAE hat Piper zu seinem „bevorzugten Flugzeuglieferanten“ ernannt, weitere Aufträge sollen folgen. Alle Flugzeuge werden mit G1000-Avionik ausgestattet.

Für Piper bedeuten die Aufträge, dass die Archer für den Rest des Jahres und bis in das nächste Jahr hinein ausverkauft ist.



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