25.02.2014
aerokurier

Beechcraft-BilanzDie King Air hat es noch mal allen gezeigt

Beechcraft blickt auf eine erstaunlich gute Jahresbilanz zurück. Der Hersteller hat bei den Auslieferungen um 64 Prozent zugelegt.

Beechcraft King Air Produktion

Beechcraft hat im vergangenen Jahr erheblich mehr Flugzeuge gebaut als 2012. © Foto und Copyright: Beechcraft  

 

Beechcraft scheint die Schrumpfungskur gut bekommen zu sein. Nach den schwierigen Monaten mit Insolvenz, Verkaufsplänen und Abspaltung der Hawker-Produktion ist der Hersteller offensichtlich auf gutem Kurs. Die Zahl der ausgelieferten Neuflugzeuge jedenfalls hat im vergangenen Jahr gegenüber 2012 deutlich zugenommen. Bei den King Airs hat der Hersteller um 52 Prozent zugelegt: Hatte Beechcraft im Jahr 2012 noch 89 Flugzeuge ausgeliefert, so waren es im vergangenen Jahr 135. In Produktion sind derzeit die Modelle C90GTX, 250 und 350i/ER.

Alleine im vierten Quartal hat Beechcraft 72 zivile Flugzeuge gebaut und an ihre neuen Eigentümer übergeben, 51 davon waren King Airs. Den größten Anteil daran hatte die C90GTX mit 29 Exemplaren. Am Ende des Jahres hat Beechcraft 205 zivile Flugzeugauslieferungen gezählt – ein Zuwachs gegenüber 2012 um 64 Prozent.

Auch mit dem Auftragseingang und den Umsätzen sei man sehr zufrieden, heißt es bei Beechcraft.

Das vergangene Jahr war das erste Jahr, das Beechcraft in der neuen Unternehmensstruktur mit der Konzentration alleine auf Propellerflugzeuge erlebt hat. Es war zugleich das letzte Jahr als selbständiges Unternehmen.

Im Februar 2013 hatte Beechcraft das Insolvenzverfahren mit neuer Organisationsstruktur verlassen. Im Rahmen der Neuausrichtung wurde die Produktion der Hawker-Jets aufgegeben. Im Oktober dann stand der Hersteller wieder zum Verkauf. Im Dezember schließlich gab der Textron-Konzern bekannt, Beechcraft für 1,4 Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Die Übernahme soll Mitte 2014 vollzogen sein.



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