09.03.2015
aerokurier

Pilatus-Jet als AmbulanzflugzeugAustraliens Flying Doctors bestellen zweite PC-24

Australiens fliegende Ärzte, der Royal Flying Doctor Service, haben eine zweite PC-24 bei Pilatus bestellt. Der Jet soll für den medizinischen Dienst der Organisation im Süden und in der Mitte Australiens unterwegs sein.

Pilatus PC-24 Royal Flying Doctors

Australiens fliegende Ärzte, der Royal Flying Doctor Service, werden in naher Zukunft mit der PC-24 fliegen. Das Modellbild zeigt den Jet in der RFDS-Lackierung. © Foto und Copyright: RFDS  

 

Der australische Royal Flying Doctor Service ist ein treuer Pilatus-Kunde. Seit Mitte der 1990er Jahre fliegt die Organisation mit der PC-12. Der gemeinnützige medizinische Dienst gehört auch zu den Erstkunden der neuen PC-24. Nun hat der Royal Flying Doctor Service eine zweite PC-24 bestellt, sie soll für den Süden und die Mitte Australiens zuständig sein. Im Jahr 2017 oder 2018 soll das Flugzeug in Australien eintreffen. Die Hilfsorganisation verspricht sich von dem zweistrahligen Pilatus-Jet  eine deutliche Verkürzung der Flugzeiten. Ab dem Stützpunkt in Adelaide seien alle Ort in Südaustralien innerhalb von 90 Minuten erreichbar, so die Organisation. 

Der Royal Flying Doctor Service betreut nahezu alle gering besiedelten Gebiete Australiens. Insgesamt wird ein Gebiet von etwa 7,15 Millionen km² abgedeckt - etwa zwei Drittel der Gesamtfläche Australiens. 

Besondere Kennzeichen der PC-24 sind die große Frachttür und das besonders robuste Fahrwerk, das es dem Jet erlauben wird, auf unbefestigten Pisten  zu landen. In der Kabine ist Platz für sechs bis acht Passagiere, die Reichweite beträgt zirka 2000 NM. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei 425 kts. Die PC-24 der australischen Ärzte werden in der Regel mit drei Patientenliegen ausgerüstet sein. 



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