26.02.2015
aerokurier

Zulassung für alternativen KraftstoffIO-360 darf bleifrei tanken

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat der Continental Motors Group die Zulassung für den IO-360-AF erteilt. Dieser Sechszylindermotor wird die Flight Design C4 antreiben.

Continental Motors IO-360

Der Sechszylinder-Boxermotor vom Typ IO-360-AF ist nun auch für bleifreien Kraftstoff 91UL zugelassen. Foto und Copyright: Continental Motors  

 

Die Continental Motors Group hat von der amerikanischen Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) die Zulassung für den Sechszylinder-Boxermotor IO-360-AF erhalten. Dieser Motor kann und darf sowohl mit dem konventionellen, verbleiten Avgas 100LL als auch mit dem bleifreien Treibstoff UL91 betrieben werden. Flight Design wird der erste Abnehmer für den Motor sein. Er wird das Motorflugzeug C4 antreiben. 

Die Buchstaben AF in der Motorbezeichnung stehen für "alternative Fuel", also alternativen Kraftstoff. Der IO-360-AF ist nach Angaben des Herstellers der erste Motor seiner Klasse, der für alternative Kraftstoffe zugelassen ist. Er ist zudem der leichteste aller Continental-Sechszylinderflugmotoren und bringt eine Maximalleistung von 145 kW (195 PS)bei 2800 Umdrehungen pro Minute. Die TBO des Motors beträgt 2200 Stunden. Flight Design will den Motor in einer gedrosselten Version in der C4 einsetzen. Dabei soll der Motor nur noch mit 2550 U/min drehen und eine Lesitung von 134 kW (180 PS) bringen. Damit wird der Motor auch besonders leise laufen. 

„Unsere Entwicklungsabteilung hat fleißig am IO-360-AF gearbeitet, um aus einer Gelegenheit Realität werden zu lassen. Wir sind sehr froh über die Motorzulassung, um damit die Erfordernisse unseres Kunden zu erfüllen“, stellte Rhett Ross, Vice President AVIC International und Director Continental Motors Group, fest.  „Der IO-360-AF ist eine schöne Ergänzung zu unserer Kraftstoffbandbreite und ein weiterer Beweis für unser kontinuierliches Engagement in der Spitzentechnologie“, sagte er.

„Wir freuen uns sehr über die enge Zusammenarbeit, die wir mit Continental Motors bei dem C4-Projekt erfahren haben“, sagte Matthias Betsch, Geschäftsführer von Flight Design. 



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