Wochenend-Tipp: Fit fürs Frühjahr Tages-Tipp: Fliegerisch fit zum Frühjahrsbeginn

Sommerzeit-Umstellung ist Saisonbeginn: In diesen Tagen beginnt an vielen Flugplätzen, in Vereinen und Flugschulen nach der Winterpause endlich wieder der intensive Flugbetrieb.


Fit in die neue Flugsaison 6 Bilder

Der Rasen ist gemäht, die Halle gefegt und gestrichen, das Fluggerät hat Nachprüfungen und ähnliche Kontrollen absolviert. Vor dem Start in die neue Flugsaison empfiehlt sich ein Check weiterer Faktoren:

Formalien

Sind Medical, ZÜP, Klassenberechtigung und Lizenz noch aktuell? Manche Fliegertasche wanderte Ende Oktober in den Winterschlaf im Schrank - und der Termin für den medizinischen Checkup verstrich inzwischen. Ebenso ist ein Blick auf Lizenzen und Berechtigungen ratsam. Sind diese allesamt noch aktuell? Wie sieht es mit der englischen Sprachkompetenz aus - beziehungsweise eher deren formaler Bestätigung? Ist die Zertifizierung noch gültig?

Karten und Daten

Gewohnheit und Tradition haben ihre Tücken: Wo in der Nähe des Heimatflugplatzes 40 Jahre lang die gleiche Luftraumstruktur existierte, kann in just diesem Winter eine Änderung erfolgt sein. Besonders ärgerlich wird das in der Nähe von Kontrollzonen und Beschränkungsgebieten. Ausschließlich aktuelle Karten verwenden, die alten Exemplare höchstens noch für die Navigationsübungen der Nachwuchsgruppe als Schmierpapier nutzen. Ebenso sorgfältig sollten Datensätze und Konfiguration von GPS und Glascockpit geprüft werden.

Fluggerät

Sind Sie mit den Systemen ihres favorisierten Fluggeräts noch vertraut? Hat es vielleicht in der Vereinsflotte über den Winter hinweg Modifikationen, Aus- oder Umbauten gegeben? Die Devise "Reinsetzen und Losfliegen", zieht hier möglicherweise unangenehme Überraschungen nach sich. Besser ist ein Blick ins Flughandbuch und Cockpit.

Fliegerische Fitness

Mentale und handwerkliche Fähigkeiten sind stets abhängig vom Trainingsstand. Wer von Ende Oktober bis in den März pausierte, sollte sich für die ersten Runden einen erfahrenen Lehrer mit an Bord nehmen. Das schafft Sicherheit und gibt die Chance, Notverfahren wieder aufzufrischen: Wie wird beim Motorbrand während des Startlaufs reagiert? Welche Optionen bleibem beim Triebwerksausfall in niedriger Höhe? Ist das im Hinterkopf abgespeicherte Notlandefeld neben dem Heimatplatz noch da - oder im Winter zu einem Bauplatz mutiert?

Verfahren bei Motorausfall und Ziellandungen sollten eher nicht in Eigenregie, sondern mit Unterstützung eines erfahrenen Lehrberechtigten trainiert werden. Gleiches gilt für Steep-Turns, Strömungsabriss und ähnliche Praxisübungen.

Ein weiterer Praxispunkt ist der Funkverkehr: Wie steht es mit der Kenntnis von ATIS und Transponder-Setting? Hier ist ein Flug durch die nächstgelegene Kontrollzone - zu einem Zeitpunkt mit wenig Verkehrsaufkommen - gute Auffrischung.

HS



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