12.01.2010
aerokurier

Sprachprüfung DAECLBA hat DAeC die Zulassung zur Abnahme von Sprachprüfungen erteilt

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat dem DAeC die Zulassung zur Abnahme von Sprachprüfungen erteilt. Die Sportfachgruppe Motorflug hat die Federführung für die Umsetzung der Beauftragung im DAeC übernommen, teilte der Verband mit.

Damit können Piloten zukünftig die geforderten Erst- und Verlängerungsprüfungen auf Level 4 bei den DAeC-Sprachprüfern ablegen.

Im DAeC sind insgesamt zehn leitende Sprachprüfer tätig. Sie sind berechtigt, interne Sprachprüfer, beispielsweise Fluglehrer, zu qualifizieren. Ziel ist es, mit einem dichten Netz an Prüfern allen DAeC-Piloten die Möglichkeit zu bieten, den Nachweis einfach und preiswert zu erwerben.

Nachdem die Pläne für die Sprachprüfungen bekannt wurden, hatte sich die DAeC-Motorflugkommission mit dem Luftfahrt-Bundesamt in Verbindung gesetzt.

Die DAeC-Organisationsstruktur für die Prüfstelle, die vom LBA anerkannt wurde, sieht vor, dass die Bundesländer in sechs Regionalzentren zusammengefasst werden. „Nord“ betreut Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, „Ost“ Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, "West“ Nordrhein-Westfalen, „Mitte“ Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, „Südost“ Bayern und „Südwest“ Baden-Württemberg. Für jedes Regionalzentrum ist ein leitender Sprachprüfer mit Sprachlevel 6 aktiv.

Carsten Brandt wurde als Verantwortlicher für die Qualitätssicherung (Prüfungen und Ausbildung des prüfungsberechtigten Personals) benannt. Er ist Vorsitzender des Gremiums der leitenden Sprachprüfer. Brandt und die leitenden Sprachprüfer sind verpflichtet, auf die Einhaltung von Vorschriften und die Durchführung der standardisierten Prüfungsverfahren unter Verwendung genormter, vom LBA zur Verfügung gestellter Prüfungsunterlagen zu achten. Damit soll ein einheitlicher Standard gewährleistet werden.

Die leitenden Sprachprüfer im DAeC beginnen nun, bundesweit Sprachprüfer (beispielsweise Fluglehrer) in Wochenendkursen zu qualifizieren. Diese dürfen dann Piloten prüfen und die englischen Sprachkenntnisse nach ICAO-Level 4 bestätigen.

Um als Prüforganisation vom LBA anerkannt zu werden, musste die Motorflugkommission mehr als 10000 Euro für Verwaltungsgebühren und Qualifikation der LSP aufbringen, hieß es vom DAeC. Deshalb werden moderate Preise für Prüfungen und Qualifizierungen erhoben. Vorgesehen ist, dass für die Verlängerungsprüfung von DAeC-Mitgliedern 20 Euro erhoben werden, von Nichtmitgliedern werden 50 Euro verlangt. Erstprüfungen sind bislang noch nicht vorgesehen.

Bitte beachten:
Die zuständigen deutschen Luftfahrtbehörden hatten kostenlose Übergangsbe-scheinigungen ausgestellt. Voraussetzung dafür war das BZF 1/AZF. Die Übergangsbescheinigungen gelten bis zum 31. Dezember 2010 und erlauben den Funksprechverkehr in englischer Sprache.

Ab dem 1. Januar 2011 müssen die Sprachkenntnisse in die Lizenz eingetragen sein, um Sprechfunk in englischer Sprache im In- und Ausland zu führen.




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