11.08.2015
aerokurier

Gäste aus Saudi-Arabien lernen europäische UL-Standards kennenBotschafter des Luftsports

Eine hochkarätige Fliegerrunde aus Saudi-Arabien ist zu Gast im ungarischen Fertöszentmiklos. Noch bis zum 20. August werden die Gäste dort das Tragschrauberfliegen lernen.

UP Aviation Days Hungary Besprechung vor dem nächsten Start

Besprechung vor dem nächsen Flugtraining. Von links: Attila Filipovits, Hisham Faisal Yamani, Awod Saeed Alahmari, "His Highness" Prince Nasser Bin Abudrahman Alsaud, Hamood Mohammed Alasmari. Foto und Copyright: Helmut Stern / © stern-press 2015  

 

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Die Reisegruppe macht auf dem Meidl-Airport eine Gyrokopter-Ausbildung bei der Flugschule von Attila Filipovits, One-Two Fly. Insgesamt zwölf Tage, noch bis zum 20. August, dauert der Aufenthalt in Ungarn. Titel des Treffens: „UP Aviation Days Hungary 2015“.

Unter den Gästen ist auch „His Highness“ Prinz Nasser Bin Abudrahman Alsaud. Vor etwa sieben Jahren hat er mit dem Paramotor-Fliegen begonnen und ist heute starker Förderer des UL-Sports in Saudi-Arabien. Gemeinsam mit Faisal Mohammed Alzahrani – er ist Initiator und Organisator des Programms, Ultraleichtpionier in Saudi-Arabien sowie Inhaber und Leiter des Luftfahrtunternehmens up-aviation.com – investiert er jetzt mit der Firma United Pilot Aviation eine Million Euro in den Aufbau eines Ultraleicht-Flugzentrums am Thumamah Airport bei Riad. Seine Hoheit ist auch im Gespräch für die Präsidentschaft des nationalen Aeroclubs.

Ziel des Trainingslagers ist es, die europäischen UL-Standards kennenzulernen: Es geht um Ausbildungsrichtlinien, Abläufe und Voraussetzungen. In Saudi-Arabien hingegen steckt der UL-Sport noch in den Kinderschuhen, vergleichbare Richtlinien gibt es dort noch nicht. Das Interesse am Luftsport sei jedoch groß und die finanziellen Möglichkeiten vorhanden. Die Gäste sind allesamt Meinungsbildner mit entsprechenden Kontakten und Möglichkeiten, um die Weichen für den Luftsport zu stellen. Mehr als zwei Jahre Vorbereitung stecken in dem Besuch der Delegation.

Die Kooperation zwischen der Flugschule One-Two-Fly ist dauerhaft ausgelegt. Künftig sollen jeden Sommer eine bis drei Flugschülergruppen nach Ungarn kommen, wenn es in Saudi-Arabien zu heiß zum Fliegen ist.


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Patrick Holland-Moritz


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