18.04.2012
aerokurier

Trixy ZeroTrixy Zero: Das Rotor-Rad

Trixy Aviation hat die Zero zur Messe gebracht: Der neue Tragschrauber orientiert sich technisch und optisch an einem Motorrad.

Trixy Zero

 

 

Rechtzeitig zur Messe hat der österreichisch-slowenische Hersteller seinen neuen Tragschrauber fertig gestellt. Der ultraleichte Drehflügler vermittelt Flugspaß im Motorradformat: Die Besatzung nimmt hintereinander auf motorradähnlichen Sitzen Platz. Gesteuert wird stilecht über Pedale und einen Lenker, der wie beim Motorrad mit Gas und Bremse ausgestattet ist.

Für den Antrieb sorgt ein von der Firma take-off modifizierter BMW-Boxermotor mit 1,2 l Hubraum und 85 kW (115 PS). Rechnerisch bringt es die Trixy Zero auf 175 km/h Reisegeschwindigkeit. Der 70-l-Tank ermöglicht 4,5 Stunden Reichweite. Der Prototyp bringt es auf 230 kg Leermasse, in der Serie soll das UL auf 210 kg absecken. Viele technische Details wurden von der doppelsitzigen Trixy G 2-4 R übernommen, unter anderem der Rotorkopf samt Prerotator(siehe Flugericht in aerokurier 4/2012).

Zu haben ist die Trixy ab 41.200 Euro. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein kompaktes „Glascockpit“ von Kanardia sowie Bremsen und Räder von Beringer. Trixy Aviation bietet außerdem ein an den Kühlkreislauf des Motors gekoppelten Wärmeschutzanzug an.

Während der Erstflug der Zero noch aussteht, blickt Firmenchef Rainer Farrag schon in die Zukunft. Er möchte seinen Tragschrauber zum Spaßmobil für die Straße umbauen. Der vordere Teil des Gyros soll sich dafür vom hinteren Teil mit Rotor und Motor abkoppeln lassen. Für den Antrieb auf der Straße wird ein bis zu 20 kW starker Elektromotor sorgen, das Leergewicht soll 250 kg nicht überschreiten. Resultate möchte das Unternehmen auf der Air Magdeburg im Juni präsentieren.



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