29.07.2014
aerokurier

Bekanntgabe in OshkoshStemme und Remos kooperieren bei Vertrieb und Produktion

Die Stemme AG und Remos Aircraft machen ab sofort gemeinsame Sache. Die beiden Hersteller aus Deutschland kooperieren bei Vertrieb und Produktion. Auf dem AirVenture präsentieren sich beide Firmen mit einem gemeinsamen Stand. Zudem gibt's von der Remos GX eine neue Ausstattungsvariante.

Remos und Stemme AG in Oshkosh

Remos Aircraft und die Stemme AG kooperieren jetzt bei Vertrieb und Produktion. Ein gemeinsamer Stand in Oshkosh zeugt von der Partnerschaft. Foto und Copyright: Holland-Moritz  

 

Der Gedanke einer Zusammenarbeit war naheliegend. Die Stemme AG aus Strausberg verfügt über ein international gut aufgestelltes Händlernetz für seine Motorsegler, beklagt aber Engpässe bei den Produktionskapazitäten. Umgekehrt schaut es beim Leichtflugzeugbauer Remos Aircraft aus Pasewalk aus: Die Produktion ist gut aufgestellt, während das Händlernetz ausbaufähig ist. Die Flugzeuge beider Hersteller sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, es besteht also keine unmittelbare Konkurrenz – Remos baut den Composite-Schulterdecker GX als UL und LSA, Stemme die Motorsegler S6 und S10.

Die nun vereinbarte Kooperation sieht vor, dass Remos das weltweite Händlernetz von Stemme nutzen darf. Nur in Deutschland kümmern sich Pasewalker weiterhin selbst um den Vertrieb. Bereits seit einiger Zeit fertigt Remos Aircraft im Gegenzug Composite-Komponenten für Stemme.

Unterdessen hat Remos Aircraft auf dem AirVenture eine neue Ausstattungsvariante der GX vorgestellt. Die in erster Linie für den amerikanischen LSA-Markt GXUltima verfügt über ein voll IFR-taugliches Glascocpit mit Kompenenten von Dynon Avionics und Garmin. Der Preis für so viel Luxus beträgt knapp 210.000 US-Dollar. Wer mag, kann das Flugzeug nach Belieben abspecken und kommt dann entsprechend preiswerter zur eigenen GX.

Patrick Holland-Moritz


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