22.07.2015
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Rotax 915 iS mit 100 kW Rotax zeigt den Turbo-Einspritzer

Der österreichische Motorenbauer BRP-Powertrain hat auf dem EAA AirVenture in Oshkosh einen neuen Turbomotor vorgestellt: Der Rotax 915 iS leistet 100 kW (135 PS). Wer ihn haben will, muss sich allerdings noch eine Weile gedulden.

Rotax 915 iS

Rotax macht blau: Der 915 iS mit blauen Zylinderköpfen ist der von vielen Kunden gewünschte Einspritzer mit Turbolader. Foto und Copyright: BRP-Powertrain  

 

Der neue Motor basiert auf dem bewährten Antriebskonzept der Rotax 912/914-Familie. Der Rotax 915 iS soll das beste Leistungsgewicht seiner Klasse haben. Dank Turbolader steht die volle Startleistung bis mindestens 15.000 ft (4.570 m) zur Verfügung. Die Dienstgipfelhöhe gibt der Hersteller mit 23.000 ft (7.010 m) an.

„Der leistungsstärkere Rotax 915 iS Flugmotor entspricht exakt den Wünschen unserer Kunden. Er öffnet uns den Markt zu größeren, schwereren Flugzeugen, größeren Tragschraubern und sogar kleinen Helikoptern – oder bietet einfach mehr Leistung für aktuelle Flugzeugmodelle”, sagte Thomas Uhr, Vice-President BRP-Powertrain und General Manager BRP-Powertrain GmbH & Co KG. „Die Rotax Viertakt Flugmotoren sind mit mehr als 50 Millionen Flugstunden bereits führend in der Flugzeugindustrie. Die Erschließung weiterer Märkte stellt für uns ein hohes zusätzliches Wachstumspotential dar.“

Der turbogeladene Rotax 915 iS ist ein Vierzylinder-Viertakter mit Ladeluftkühler und redundantem Kraftstoffeinspritzsystem. Mit diesem Produkt reagiert der Hersteller aus dem österreichischen Gunskirchen auf die Nachfrage nach einem modernen, kraftvolleren Motor mit höherer Ladekapazität und besserer Startleistung. Der Rotax 915 iS soll mit geringen Betriebskosten und einfacher Bedienbarkeit punkten. Wie bei Rotax üblich, ist der Motor für den Betrieb mit bleifreiem Benzin ausgelegt, kann aber auch mit Avgas betrieben werden.

Bis der Motor in der Fläche zum Einsatz kommt, dauert es allerdings noch eine Weile. Der Serienproduktionsstart des neuen Flugmotors ist für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.

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Patrick Holland-Moritz


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