12.04.2013
aerokurier

Leichte Luftsportgeräte: DULV lässt sich akkreditieren

Um künftig Luftsportgeräte mit maximal 120 Kilogramm Leermasse zulassen zu dürfen, wird sich der DULV als Inspektionsstelle akkreditieren lassen.

Europäisches und nationales Recht wirbelt nun auch die bisher ausgeübte Praxis bei der Musterprüfung, also Zulassung, leichter Luftsportgeräte mit maximal 120 Kilogramm Leermasse durcheinander. Ab 1. Januar 2014 dürfen die Prüfstellen nicht mehr wie bisher im Namen des Luftfahrt-Bundesamtes agieren, sondern müssen sich bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditieren lassen.

Damit ändern sich auch die Begrifflichkeiten: Die Rede ist künftig von Konformitätsbewertungen, durchgeführt von sogenannten Inspektionsstellen. Der DULV-Vorsitzende Jo Konrad schätzt, dass dieser Prozess 40000 bis 50000 Euro kosten wird.

Der DAeC hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob er diesen Aufwand ebenfalls betreiben wird.




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