05.08.2015
aerokurier

Amphibium in der FlugerprobungFlywhale auf gutem Kurs

Der Flywhale, das ultraleichte Amphibium aus Niedersachsen, ist nach seinem Erstflug im Mai mittlerweile mittendrin in der Flugerprobung und damit auf dem Weg zur Musterzulassung.

Flywhale am Strand

Der Flywhale, hergestellt im niedersächsischen Dötlingen, ist auf dem Weg zur UL-Musterzulassung. Foto und Copyright: Flywhale Aircraft  

 

„Mittlerweile haben wir fast 30 Stunden auf dem Wasser und in der Luft zugebracht, es ist ein echtes Spaßgerät! Und leise, nur 54,5 dBA!“: Helmut Rind, Erfinder des ultraleichten Amphibiums und Chef von Flywhale Aircraft, ist rundum zufrieden mit der Entwicklung seines Projekts. „Auch der erste Kunde, Besitzer einer historischen Twin Bee, ist begeistert und freut sich schon auf seinen Flywhale.“

Starts und Landungen bei heißem Wetter und Glattwasser gelingen selbst bei voller Beladung ohne Probleme. Auch in der Luft zeigt sich der ultraleichte Flywhale von seiner besten Seite. Die Flugerprobung läuft auf dem Wasserflugplatz Welzow in Brandenburg.

Mitte Mai war der Flywhale von der Graspiste im brandenburgischen Stechow-Ferchesar zum ersten Mal gestartet. Am Steuer saß Pilot Winfried Rall. Für den Flywahle war es bereits der zweite Erstflug: Bereits im September 2013 flog Testpilot Klaus Plasa das Flugboot am Flugplatz Ahlhorn. Nach dessen Urteil werden diverse Änderungen fällig. Firmenchef Helmut Rind und sein Team konstruierten daraufhin den Prototyp um. Auf der AERO 2015 präsentierte sich der Flywhale dann in seiner neuen Form. 168.980 Euro kostet der Flywhale. Der Einspritzer 912 iS Sport gehört zur Serie.

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Patrick Holland-Moritz


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