29.07.2014
aerokurier

Erstes Serienflugzeug fliegt pünktlich zum AirVentureDie ICON A5 wird erwachsen

ESN-1 fliegt! Am 7. Juli ist die erste ICON A5 aus der Serienfertigung in Tehachapi, Kalifornien, zum ersten Mal gestartet. Auf dem AirVenture ist die Werknummer 1 des LSA-Amphibiums zu sehen.

ICON A5 ESN-1 Seriennummer eins auf dem AirVenture 2014

Die Seriennummer eins der ICON A5 auf dem AirVenture 2014 in Oshkosh. Foto und Copyright: Holland-Moritz  

 

ICON A5. Copyright: ICON Aircraft

Ein großer Schritt zur Serienreife des LSA-Amphibiums A5 ist getan. Nach dem Prototyp fliegt nun die erste ICON A5, die mit Werkzeugen und Verfahren der künftigen Serienfertigung hergestellt wurde. Seit mehreren Jahren arbeiten die Ingenieure an der ICON A5, haben sie umfangreichen Trudeltests unterzogen (Ergebnis: sie trudelt nicht) und ihr den nötigen Feinschliff verpasst. Auf dem EAA AirVenture in Oshkosh präsentiert sich ESN-1, Werknummer eins also, in Bestform und glänzt mit einem tadellosen Finish.

„Unsere Nummer drei wird dann das erste Flugzeug, das wir an einen Kunden ausliefern werden“, sagt Craig Bowers, Vice President Wordwide Sales. Bis dahin seien noch kleinere Änderungen möglich, bevor dann die amerikanische LSA-Zulassung erteilt werden soll.

An Aufträgen mangelt es dem Unternehmen nicht. Nach eigenem Bekunden liegen weit mehr als 1000 Vorbestellungen vor. Dennoch will man es mit der Produktion langsam angehen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Umzug in ein neues Werk in Vacaville, Kalifornien. Dort sollen dann im kommenden Jahr zunächst 20 Exemplare der ICON A5 vom Band laufen. Nach und nach soll die jährliche Produktionsrate auf 500 Stück steigen. Unterstützung bei der Fertigung der Composite-Elemente erhält ICON Aircraft vom Partner Cirrus Aircraft. Zurzeit beschäftigt ICON Aircraft rund 100 Mitarbeiter.

Auch den europäischen Markt haben die Flugzeugbauer aus Kalifornien genau im Blick. „Nach USA und Kanada ist auch Europa ein wichtiger Markt“, sagt Bowers. Wann und ob es mit der EASA-Zertifizierung klappen könnte, lässt er aber noch offen. Rund 190.000 US-Dollar soll die A5 kosten.

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Patrick Holland-Moritz


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