30.11.2013
aerokurier

UL- und LSA-Renner aus ChinaCorvus Racer 312 hebt ab

Der Racer 312 von Corvus Aerospace ist in Peking zum ersten Mal gestartet. Schon Anfang 2014 sollen erste Exemplare des UL- und LSA-Renners ausgeliefert werden.

Acht Minuten dauerte der Flug mit dem ungarischen Testpiloten Pál Kovács am Steuer. Zeit genug für einige kurze Systemchecks. Nach der Landung auf dem Flugplatz Bejing Badaling kam der Racer 312 TriGear für einen gründlichen Check und kleinere Modifikationen wieder in den Hangar. Der Erstflug Anfang November war der Auftakt zu einem dreitägigen Testprogramm mit einer ungarisch-chinesischen Crew.

Gut 13 Monate lang arbeitete das Corvus-Team an dem Projekt. „Dieses Flugzeug wird die Ultraleicht- und LSA-Kategorie auf der Welt verändern“, sagte Huang Guangming, CEO und Präsident des in Suzhou bei Shanghai beheimateten Unternehmens. Dort gilt der Racer 312 als „Juniorversion“ des Rennflugzeugs Racer 540. Der ungarische Pilot Péter Besenyei fliegt diesen eigens für die Red Bull Air Races entwickelten Boliden.

Der Racer 312 hat eine Spannweite von 8,33 m und soll leer 295,2 kg wiegen. Das UL startet mit klassenüblichen 472,5 kg MTOW, das LSA mit 600 kg. Angestrebt sind 280 km/h Reisegeschwindigkeit. Der rote Strich ist bei 340 km/h erreicht. Der Rotax 912 S bezieht seinen Treibstoff aus zwei Flächentanks, die zusammen 108 l fassen.

In Kürze sollen die ersten vier Racer 312 nach Europa kommen. Der Composite-Tiefdecker soll in Europa, USA und China zugelassen werden. Dort sieht Corvus Aerospace (Suzhou) Ltd. die wichtigsten Märkte für das neue Produkt.

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Patrick Holland-Moritz


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