Corvus Fusion Corvus Fusion: UL mit Kunstflugambitionen

Es klingt nach der Quadratur des Kreises, was der ungarische Leichtflugzeugbauer Corvus Hungary da im italienischen Pordenone der Öffentlichkeit vorgestellt hat: Die neue Corvus Fusion positioniert sich als UL und LSA mit Kunstflugqualitäten.


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Die Fusion will die Brücke zwischen dem Leichtflugzeug Corvus Phantom und dem Kunstflugzeug Corvus Racer 540 schlagen. Die Neue ist zu 90 Prozent aus Kohlefaser gebaut und wird in verschiedenen Versionen angeboten. Zur Wahl stehen je nach Anforderungsprofil Motoren von Rotax, ULPower, Jabiru und Lycoming. Unterschiedliche Flügel und Fahrwerkskonstruktionen unterstreichen die Vielseitigkeit der Fusion – so kann die Bugradversion in eine Spornradversion umgebaut werden. Auch ein Einziehfahrwerk ist geplant.

Die Leermasse gibt der Hersteller mit knapp 300 Kilogramm an, das MTOW ist wie üblich in der UL-Klasse auf 472,5 und in der LSA-Klasse auf 600 Kilogramm beschränkt. Die Rede ist von 230 km/h Reisegeschwindigkeit. Der rote Strich ist bei 350 km/h erreicht. Ob sich diese Werte bewahrheiten, wird sich in der Flugerprobung zeigen, die im März beginnen soll.

Der Clou ist, dass die Corvus Fusion mit einem Lastvielfachen +6/-3 g kunstflugtauglich sein soll, auch wenn Turnübungen zumindest für UL-Piloten tabu sind. Rund 120000 Euro inklusive Mehrwertsteuer soll die Fusion kosten.

Corvus Hungary ist Nachfolger des kürzlich insolvent gegangenen Unternehmens Corvus Aircraft. Die Flugzeuge werden nach wie vor am Standort Ballószög in Ungarn produziert.

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pat



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