24.08.2016
aerokurier

Seenotrettung mit dem ULSuche nach schiffsbrüchigen Flüchtlingen mit C42

Um Flüchtlingsboote im Mittelmeer schneller zu finden und Rettungsboote zu koordinieren, setzt die Initiative Sea-Watch bei ihrem Ableger Sea-Watch Air ein deutsches Ultraleichtflugzeug ein.

Sea-Watch Air C42

Die C42, die über Mittelmeer Flüchtlingsboote aufspüren soll. Foto und Copyright: Sea-Watch  

 

Das bereits fertig ausgestattete Ultraleichtflugzeug vom Typ Ikarus C42 ist am 21. Juni 2016 von Deutschland aus Richtung Tunesien gestartet. Die Sea-Watch Air unterstützt das Seenotschiff Sea-Watch 2 im zentralen Mittelmeer bei der Sicherung von Fluchtrouten. Nach einer Vorbereitungsphase mit Pilotentrainings und Probeflügen wird die Luftüberwachung dann in den kommenden Wochen aufgenommen und so lange fortgeführt, wie die Krise auf dem Mittelmeer anhält und es die Einsatzbedingungen zulassen.


Das Flugzeug  wird für Luftaufklärung eingesetzt und weitet damit den humanitären Einsatz im Zentralen Mittelmeer in Zusammenarbeit mit Humanitarian Pilots Initiative – HPI als ‪Sea-Watch Air‬ aus. Durch Zuhilfenahme eines Flugzeugs kann ein sehr viel größeres Gebiet überwacht werden. Vor Ort arbeiten die freiwilligen Helfer mit anderen Hilfsorganisationen zusammen.




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