20.06.2014
aerokurier

Unfall-AnalyseUngewolltes Radschlagen

Der grüne Teppich, der die Flugplätze im Frühjahr wieder so freundlich macht, erweist sich im Flugbetrieb schnell als lebensfeindlich. Höheres Gras birgt erhebliche Risiken für den Windenstart.

Glasflügel - Club-Libelle

Cllub Libelle vor dem Start. Fällt beim Startlauf ein Flügel in höheres Gras, wird der Flügel stark gebremst, der freie beschleunigt. Folge ist ein Aufstellen auf die Flügelspitze und Einschlag mit dem Rumpfbug in den Boden. Foto und Copyright: ae-Dokumentation  

 

Die Gefahr, die von höherem Bewuchs auf Start- und Landeflächen ausgeht, wird allerdings gerne unterschätzt, wenn nicht gar vollkommen verkannt. Und immer wieder kommt es deshalb zu Unfällen, die leicht zu vermeiden wären.

Die Bremswirkung, die ein Flügel beim Start oder bei der Landung im Gras erfahren kann, ist erheblich. Bei einem Windenstart bleibt keine Zeit, mit einem Ausklinken den Ringelpietz oder gar das Radschlagen mit anschließendem heftigen Einschlag zu vermeiden. Für den Piloten einer Club-Libelle endete solch ein missglückter Start in Roitzschjora mit schweren Verletzungen. In der aerokurier Ausgabe Juni, die zurzeit am Kiosk erhältlich ist, wird dieser Unfall dargestellt und gezeigt, wie er zu vermeiden gewesen wäre.

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Gerhard Marzinzik


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