26.06.2014
aerokurier

Segelflug WM: Erster WertungstagMario Kießling gerade noch unter den Ziellandern

Ein wenig Sonne zwischen dichten und regenschweren Wolken ermöglichte bei den Segelflug-Weltmeisterschaften in Räyskälä, Finnland, am Mittwoch, 25. Juni, den ersten Wertungstag. Nicht so gut lief es fürs deutsche Team in der Standard-Klasse mit 42 Teilnehmern. Toppfavorit Michael Kießling kam über die 2,5 Stunden Speed Task nach 4:27 Stunden (56,4 km/h) mit der zwar größten Streckenleistung (252 km) als Letzter ins Ziel.

WM-Raykala-Luftbild

Räyskäla nordwestlich von Helsinki, Austragungsort der Segelflug-Weltmeisterschaften 2014.  

 

Jan Omsels und Sue Kussbach vom deutschen Standard-Klasse-Team schafften es nicht einmal zurück nach Räyskälä. Sie fanden sich in der Gesellschaft von zwölf weiteren Außenlandern. Tagessieger Dominik Jancik aus der Slowakei bewältigte die Aufgabe fast schon rasend schnell mit 92,5 km/h und hatte dabei noch gut sechs Minuten verschenkt! Er war nach 2:36:56 Stunden zurück.
Das deutsche Clubklasse-Team hielt sich am ersten Wertungstag alle Chancen für eine gute Gesamtplatzierung in der 38 Piloten starken Klasse offen. Das Libelle-Trio, Christine Grote, Kai Glatter und Thomas Melde bewältigten die 2,5 Stunden Speed Task mit einem 51er Schnitt (180 km) und blieb nur rund 100 Punkte hinter Tagessieger Zoltan Hamar aus Ungarn (61,6 km/h). Hier kam es zu 22 Außenlandungen.
In der Doppelsitzerklasse (16 Flugzeuge) gewann die Crew Steve und Howard Jones (Arcus T) vor der Mannschaft mit Schleichers neuem 20-m-Doppelsitzer ASH 32Mi, Guido Achleitner und Michael Rass aus Österreich. Besonders bitter für das deutsche Doppelsitzerteam Michael und Andreas Gesell (Arcus T), die nach 123 km den Motor nutzen mussten, erweis sich dann, dass die siegreichen Briten mit knapp mehr als 250 Streckenkilometern (74 km/h) über ihre 2,5 Stunden Speed Task eine 1000-Punkte-Wertung aufgemacht hatten. Für die Brüder Gesell auf Platz 13 gab es 376 Punkte.

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Gerhard Marzinzik


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