18.07.2014
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Peszke GP 10: Superrenner für die 13,5-m-KlasseKawa fliegt die GP 10 bei der Weltmeisterschaft

Wird die GP 10 von Peszke in Krosno, Polen, ein Überflieger? Der Hersteller verspricht für das neue Segelflugzeug für die 13,5-m-Klasse überhaupt nicht kleinlich eine beste Gleitzahl von 45! Die GP 10 soll es als reines Segelflugzeug und als Motorsegler mit Elektroantrieb geben. Von der Composite-Konstruktion sind derzeit vier im Bau.

Damit die GP 10 bei den ersten Segelflug-Weltmeisterschaften der 13,5-m-Klasse, die 2015 in Pociunai, Litauen, ausgetragen werden, gleich ganz oben in den Spitzenrängen landet, soll der mehrfache Weltmeister und Europameister Sebastian Kawa das neue Flugzeug fliegen.

Im Design und der hervorragenden Verarbeitung und Oberflächengüte macht die erste fertiggestellte GP 10 einen hervorragenden Eindruck und braucht keinen Vergleich mit Hochleistungsvertretern der etablierten FAI-Klassen zu scheuen. Leitwerksträger und Leitwerk sind geradezu filigran ausgeführt. Das Fahrwerk ist fest, kleine Rädchen schützen die Flügelenden, die in Winglets münden.

Bei 13,5 m Spannweite verfügt die GP 10 über 7,2 m2 Flügelfläche bei einer Streckung von 26. Die maximal mögliche Flächenbelastung gibt Peszke mit 35 kg/m2 an, was einem Höchstgewicht von 250 kg entspricht. In der Höchstgeschwindigkeit wird die GP 10 sich allerdings von den Vertretern der anderen Klassen unterscheiden, es beträgt nur 200 km/h. Die Mindestgeschwindigkeit soll 65 km/h betragen.

Das GP im Typennamen steht für Konstrukteur und Firmengründer Gregory Peszke. Die Firma Peszke trat bisher vor allem als Hersteller von Composite-Propellern für Ultraleichtflugzeuge in Erscheinung. Auch für Entwicklung und Konstruktion der GP 10 arbeitet Peszke eng mit Jihlavan Airplanes (Skyleader) in Tschechien zusammen. Die erste GP trägt denn auch eine tschechische Länderkennung (OK).

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Gerhard Marzinzik


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