28.08.2014
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GFW-4 mit E-AntriebGerhard Wagner baut 120-kg-UL

Dr. Gerhard Wagner aus Kaiserslautern ist leidenschaftlicher Flugzeugkonstrukteur. Nach seinem Ultraleichtsegelflugzeug GFW-3 hat er jetzt einen Eigenstarter mit E-Antrieb für die 120-kg-Klasse in Angriff genommen, die GFW-4.

GFW-4

Bei der GFW-4 wird der Antrieb im Leitwerksträger untergebracht. Grafik: Wagner/Burkhardt  

 

Das Ultraleicht-Segelflugzeug GFW-3 fliegt bereits in der fünften Segelflugsaison. Im Bordbuch stehen 65 Starts und 75 Flugstunden. Die GFW-4 soll nun ein von Grund neues Flugzeug werden.

Die GFW-4 baut aber schon auf der GFW-3 auf, wobei hier die größte Herausforderung darin liegt, das Gewicht der Zelle im Vergleich zur GFW-3 um mehr als 20 kg zu reduzieren. Erst so kann eine Motorisierung für die 120 kg Klasse erfolgen.

Der Antrieb der GFW-4 erfolgt nach einem Konzept, das einmal in Dresden erdacht und von Werner Kuffner (WK-1, jetzt im Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe) weiter entwickelt wurde. Hier sitzt der Motor im Leitwerksträger und die Propellerblätter drehen sich im Motorbetrieb um den Rumpf. In Segelflugkonfiguration legen sie sich an den Rumpf an.

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Gerhard Marzinzik


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