04.02.2015
aerokurier

Flybook-SoftwareMit Flarm in die Startliste

Eine neue Software zur Erfassung der Startliste an Segelfluggeländen und Landeplätzen setzt auf das inzwischen in fast allen Flugzeugen vorhandene Kollisionswarngerät Flarm.

Flugpaltz Turin

Viele Segelflugzeuge fallen in kurzer Folge ein. Mit der Flybook-Software ist es kein Problem die Landungen zu erfassen.  

 

Starts- und Landungen von Flarm-Flugzeugen werden damit automatisch erfasst. Der Startschreiber braucht nur noch den Namen des Piloten oder dessen Namenskürzel eingeben. Mit einer Programmerweiterung und der Nutzung von RFID-Karten fürs Flarm ist auch das nicht mehr notwendig. Am Start wird nur ein PC und ein Boden-Flarm – für die Erweiterung die Fly-BT-Box – benötigt. Entwickelt hat das Programm Jürgen Bäumer.

Das Startlistenprogramm ermittelt das Flugzeugkennzeichen mit Hilfe des Flarmkeys. Automatisch werden Starts und Landungen aller mit Flarm-Geräte ausgerüsteten Flugzeugen für die Startliste aufgezeichnet. Bei der Programmerweiterung „Fly-BT“ werden die Pilotenkennungen automatisch aus dem Flugzeug übertragen.

Darüber hinaus verfügt das Programm über viele Routinen, die die Pflege der Startliste erleichtern. Am Ende des Flugbetriebstages können die Flüge noch einmal gecheckt und danach ins Hauptflugbuch übertragen werden. Es kann dort angezeigt, gedruckt, als Datei erzeugt, gespeichert und weiter verwendet werden.

Als Hardware wird ein PC benötigt, am besten ein Notebook. Das Boden-Flarm beziehungsweise ADS-B-Gerät wird über ein RS232-USB-Adapter mit dem Rechner verbunden.

Das Startlistenprogramm gibt es in der Basisversion ab 490 Euro bei Jürgen Bäumer. Die Erweiterung der Software um die Fly-BT Funktion schlägt mit 190 Euro zu Buche, darüber hinaus wird Hardware benötigt 270 Euro.

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Gerhard Marzinzik


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