29.01.2015
aerokurier

FLARM-Update 6.0Neuer Tracking-Dienst

Für alle FLARM-Geräte gibt es in diesem Frühjahr ein Plicht-Update. FLARM Technology bietet darüber hinaus ab diesem Frühjahr einen skalierbaren TrackingServer-Dienst an.

FLARM

Die Kollisionswarnsysteme gibt es in inzwischen in den unterschiedlichsten Varianten. Hier ein PowerFLARM.  

 

Das kostenlose FLARM-Update soll Anfang März auf flarm.com verfügbar sein. Es enthält sicherheitsrelevante Verbesserungen, um Verkehrswarnhinweise noch selektiver und robuster zu machen und unnötige Hinweise zu vermeiden, beispielsweise unter Berücksichtigung von Wind. Funktionen sind enthalten, um vor zeitlich beschränkten Gefahrenzonen zu warnen (aktive Fallschirmsprungzonen, Modellflug, Drohnen). Neue Positions- und Meldungskodierungen sowie eine individualisierbare no-tracking-Einstellung erlauben verbesserte Flugverfolgung, genügen gesteigerten Datenschutzanforderungen und erhöhen die Systemintegrität.

Die neue Flughindernisdatenbank enthält komplexere Hindernistypen und -zonen, alte Versionen der Datenbank können dafür nicht weiter genutzt werden. Die Hindernisdatenbank und Funktionserweiterungen sind käuflich zu erwerben.

Falls ein FLARM-Gerät nicht aktualisiert wird, ist das Gerät nach dem 31. März 2015 nicht mehr betriebsbereit.

FLARM TrackingServer
Ab Frühjahr wird FLARM Technology einen skalierbaren TrackingServer-Dienst anbieten, der verschiedene FLARM-Bodenstationen verbindet. Damit kann der Flugverlauf teilnehmender Flugzeuge während eines Wettbewerbs oder innerhalb eines Clubs verfolgt werden.

Die neue no-tracking-Einstellung und der bisherige stealth-Modus werden vollständig unterstützt, individuelle Datenschutzbedürfnisse werden damit respektiert. Search and Rescue (SAR) Dienste können ausreichend auf den Datenbestand zugreifen. Der TrackingServer wird verschiedenste empfangende Datenquellen kombinieren (FLARM Funkrohmeldungen, Mobiltelefonie, SPOT, FlarmNet und andere), und den Kerninhalt jedem kostenlos in einem standardisierten Format zur Verfügung stellen. Später sollen boden- und flugzeuggestützte FLARM-Geräte Verkehrsdaten von Drittquellen erneut ausstrahlen (re-broadcast), um unabhängig der Technologie eine maximale Systemabdeckung zu erreichen. Dies erfolgt unter Nutzung von FLARMs patentierter und innovativer Mesh-Technologie.

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Gerhard Marzinzik


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