28.01.2014
aerokurier

Forschungsflüge im HimalayaErste Spezialaufnahmen aus dem Khali Gandhaki

Im Dezember bremsten fehlende Genehmigungen und Flugbenzin die Expedition des Mountain Wave Projects in den Himalaya aus, aber jetzt wird in Nepal geflogen. Das DLR-Team mit der Stemme S10VTX der FH Aachen hat am 23. Januar die ersten Luftaufnahmen mit ihrer 3-D-Spezialkamera aufnehmen können. Die Fotos entstanden in einer Flughöhe von 6400 Meter innerhalb des tiefsten Tals der Welt, dem Khali Gandhaki.

Jörg Brauchle vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für optische Sensorsysteme in Berlin, betreut die wissenschaftliche Expedition vor Ort. Basiscamp der vom Mountain Wave Project, von Rene Heise und Rekordpilot Klaus Ohlmann, initiierten und organisierten Expedition, für die zwei Stemme S10 nach Nepal geflogen wurden, ist Pokhara in der Annapurna-Region. Jörg Brauchle freute sich in Pokhara: „Es ist das erste Mal, dass in dieser entlegenen, wilden Gegend mit solch einer Kamera aus der Luft Aufnahmen genommen wurden.“ Für eine 3D-Modellierung gibt es nicht besseres als die optischen Daten dieses Modular Aerial Camera System (MACS).

Hauptaugenmerk der Wissenschaftler mit ihrem Touringmotorsegler gilt den Gletschern und Seen in den Hochtälern. Hier liegt der Schlüssel für bessere Vorhersagen von Überschwemmungen des tiefer gelegenen Vorlands. So ist der Seti-Fluss bis heute unberechenbar, weil sich immer wieder natürlich aufgestaute Gletscherseen bilden und plötzlich ergießen. Mit Flügen in das entlegene Seti-Tal soll die Spezialkamera jetzt wichtige Aufschlüsse und Vorhersagemöglichkeiten für das Verhalten des Flusses liefern, die Satellitenaufnahmen nicht bieten. So lieferte das MACS lieferte aus 6400 Metern Aufnahmen des Khali Gandhaki Tals mit einer Auflösung von 20 Zentimetern.

Mehr dazu, wie sich der Segelflug bei diesem Forschungsprojekt mit Reisemotorseglern einbringt, liefert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt auf der eigenen Website.

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Gerhard Marzinzik


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