07.04.2014
aerokurier

Elec'teryx Archäopteryx fliegt elektrisch

Auf der AERO feiert der Elec’teryx Premiere – die mit Elektromotor versehene Version des Ultraleicht-Segelflugzeugs Aerchäopteryx von Ruppert Composite. Mit dem neuen Elektroantrieb gewinnt der Archäopteryx eine neue Startart hinzu, den Eigenstart.

Archaeopteryx-Elektroantrieb

Der Archäopteryx ist mit Elektroantrieb jetzt auch eigenstartfähig. Foto: Ruppert  

 

Der Archäopteryx, bot bisher schon eine Vielzahl von möglichen Startarten: den Fußstart und den Gummiseilstart von Berghängen, den Autoschlepp- und Windenstart sowie den Flugzeug- und UL-Schlepp von Flugplätzen. Mit dem Elektroantrieb wird er autark. Profitieren können auch Piloten bereits ausgelieferter Versionen des Ultraleicht-Segelflugzeugs, sie können nachgerüstet werden.

Die für die Aufnahme des Elektroantriebs notwendigen Änderungen am Segler machen ihn gerade einmal 350 Gramm schwerer. Das ganze restliche Gewicht des Antriebs kann jederzeit und ausgebaut werden. Der Antrieb lässt sich in nur fünf Minuten ein- oder ausbauen. So braucht sich der Archäopteryx-Pilot erst unmittelbar vor dem Flug für die Startart entscheidet.

Die Elektroversion kommt mit kürzesten Startbahnen aus. Die Startrollstrecke auf Hartbelag beträgt rund 50 Meter, die Steiggeschwindigkeit dann bei voller Batterie bis zu 2,5 m/s. Im Steigflug wird mit rund 75 km/h geflogen. Eine Akkuladung reicht für 1300 Meter Steighöhe. Sie wird bei voller Leistung in elf Minuten erreicht.

Die Motorisierung hat Rupert Composites mit der tschechischen MGM COMPRO entwickelt. Die Firma hat sich auf die Entwicklung und Produktion von bürstenlosen Gleichstrommotor-Kontrollsystemen sowie von Batterie Management Systemen und kundenspezifischer LiPo Akkupacks und Ladegräten spezialisiert. Die passenden Brushless-DC-Motoren liefert dazu Rotex Electric.

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Gerhard Marzinzik


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