08.07.2010
aerokurier

Intro Thema der Woche Luftrecht PPLTheoriewissen aufgefrischt: Luftrecht

Luftrecht umfasst eine Fülle von Themen in der PPL-Theorie. Dies beginnt bei der Luftraumstruktur und reicht über Lizenzen bis zur Ausrüstung von Flugzeugen und Flughäfen.<br /> <br />

Luftrecht Symbol

Luftrecht hat viele Aspekte - in unserer Reihe mit Rechtsanwalt Frank Dörner stellen wir regelmäßig die einzelnen Aspekte vor. Foto: aerokurier / Heiko Stolzke  

 

IN DIESEM ARTIKEL

Einerseits beschäftigt sich Luftrecht mit durchaus praxisnahen Themen wie der Luftraumstruktur, Verkehrsregeln, Flugplatzdaten und den Grundlagen der Lizenzen. Dazu kommen aber auch Details bis hin zur Größe von Kennzeichen oder Gründungsgeschichte der ICAO. Ob die Kenntnis über das Abkommen von Chicago beim PPL-Basistraining in Bonn-Hangelar, Uetersen oder Tannheim entscheidend weiterhilft, ist sicherlich nicht unumstritten.

Am besten erschließen sich die flugbetrieblichen Aspekte des Luftrechts durch die praktische Anwendung. Wie ein Flugplatz und seine Platzrunde beschaffen sind, lernt der Kandidat in den ersten Stunden. In der Vor- oder Nachbereitung der Flugstunden ein intensiver Blick in Anflugblätter oder ICAO-Karte geworfen, so sind die Regularien durch ihre praktische Bedeutung verständlich.

Die Luftverkehrsregeln sind ebenfalls ein unverzichtbarer Teil nicht nur im theoretischen Luftrecht, sondern in der Praxis: Wer muss ausweichen? Wann darf man auf einen kontrollierten Platz starten, wie ist das Ausweichen organisiert? Fragen dieser Art erschließen sich schnell im Praxistraining.

Für Fristen, Lizenzen und Formalien geht es dann stärker in die Theorie: Hier ist zwar für die Prüfung eher Auswendiglernen gefordert, wenn es um die Gültigkeit einer Lizenz oder Berechtigung geht.

Im späteren Alltag ist ohnehin ein entsprechender Kalender auf Papier oder in elektronischer Form notwendig, um die zahlreichen Fristen nicht aus dem Blick zu verlieren: Klassenberechtigung, Lizenz, Zuverlässsigkeitsüberprüfung und Tauglichkeitszeugnis enden in der Regel zu unterschiedlichen Zeitpunkten - müssen aber alle auf der Höhe der Zeit sein.

Die Luftraumstruktur ist zwar mit ihren Abständen und Kennungen auf den ersten Blick ein theoretisches Konstrukt. Spätestens beim ersten Überlandflug ist der Aufbau aber ganz praktisch anzuwenden? In welchem Luftraum darf das Flugzeug fliegen, welche Freigaben sind erforderlich, wie sind Abstände von Wolken geregelt und auf welche Art und Weise erfährt man von anderem Verkehr?

Wie sich Luftrecht in Streitfällen auswirkt, beschreibt unser Experte Rechtsanwalt Frank Dörner regelmäßig in vielen Beispielen.

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