28.10.2015
Erschienen in: 05/ 2015 aerokurier

Fort- und WeiterbildungAvionics Academy

Anfang März eröffnete in Porta Westfalica die Avionics Academy, die sich mit ihrem Angebot nicht nur an Avionikprofis, sondern auch an ganz normale Piloten richtet.

ae 05-2015 Avionics Academy

Das Ehepaar Truppner und Bernd Hedtmann (rechts) eröffneten im März die neue Akademie für Flugzeugelektronik in Porta Westfalica. Foto und Copyright: Thomalla  

 

Marcus Truppner, der geschäftsführende Direktor der Avionics Academy am Flugplatz Porta Westfalica, sagte bei der Eröffnung der Einrichtung Anfang März: „Das war ein Mammutprojekt. Wir haben die Akademie gegründet, weil wir an diesem Ort alle zusammenbringen wollen, die mit Avionik zu tun haben. Wir hören hin, was die Branche braucht, und werden unser Angebot danach ausrichten.“ Die Avionics Academy ist nach eigenen Angaben das erste Weiterbildungsinstitut, welches sich auf das Themengebiet Avionik und Kommunikation spezialisiert hat. „Es basiert auf den neuesten Standards der Kommunikationsforschung. Unser Anspruch ist es, dass die Ausbildungen nicht nur konsumiert werden, sondern auch erlebt werden. Wir hören, was die Basis braucht“, so Marcus Truppner. Die modernen Räume der Akademie sind direkt im Towergebäude des Flugplatzes Porta Westfalica untergebracht. Marcus Truppner, seine Frau sowie Bernd Hedtmann, der Bürgermeister von Porta Westfalica, durchschnitten zur offiziellen Eröffnung der Einrichtung ein rotes Band.

Das Programm der Einrichtung richtet sich einerseits an Techniker, die sich in den Gebieten Testequipment, Avionics Installation, Basic Avionics und EASA fortbilden wollen, andererseits gibt es auch Angebote für Piloten, die sich intensiver mit ihrem modernen Glascockpit, einzelnen Instrumenten oder Themen wie „Navigation mit dem iPad“ auseinandersetzen wollen. Kunden können in Porta auch die Sprechfunkzeugnisse BZF beziehungsweise AZF erwerben. Speziell für Führungskräfte hat die Avionics Academy ein Programm entwickelt, das sich unter anderem in Seminaren mit den Themen Avionics Dealer Training, Aviation Legislation, Human Factors for General Aviation, etc. beschäftigt.

Bereits zur Eröffnung der Akademie konnte Marcus Truppner die Zertifizierung seiner Lehrpläne durch den amerikanischen Avionikverband Aircraft Electronics Association (AEA) präsentieren. Dies war möglich, weil Truppner die Gründung der Akademie längere Zeit geplant und vorbereitet hat. Die Avionics Academy ist damit die erste Weiterbildungseinrichtung mit einer AEA-Zertifizierung außerhalb der USA.
Die Kurse der Avionics Academy richten sich an ein internationales Publikum. Deswegen ist die Seminarsprache grundsätzlich Englisch. Der Unterricht kann aber nach vorheriger Absprache mit den Kursteilnehmern auch in anderen Sprachen erfolgen.

Marcus Truppner hat für die Avionics Academy Partner gewonnen, die zum Teil mit eigenen Fortbildungen über die Einrichtung an den Markt gehen wollen. Dazu gehören zum Beispiel der Sportflieger-Club Porta, Fluke Connect Aviation Systems, der Werkzeughersteller Rennsteig GmbH, das „Deutsche Structogramm“, San Luis Avionics und die DFW Ins-trument Corporation. Die Website der Akademie (www.avionicsacademy.de) mit einer Übersicht des gesamten Angebots ist seit Mitte April online.

aerokurier Ausgabe 05/2015

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Volker K. Thomalla



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