22.03.2015
Erschienen in: 03/ 2012 aerokurier

Wie werde ich Pilot?Vorsicht, ansteckend!

Wen das Fliegervirus einmal erwischt hat, den lässt es so schnell nicht mehr los. Sicheres Anzeichen für eine Infektion ist ein heftiges Verlangen nach dem nächsten Flug. Chancen auf Heilung hat nur, wer sich selbst einen Platz im Cockpit sichert. Wir verraten, wie Sie ihn bekommen.

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Der Weg ins Cockpit mag aus Sicht des Einsteigers kompliziert erscheinen. Wer Piloten nach dem Weg zum Flugschein befragt, der ist hinterher wahrscheinlich kaum schlauer als zuvor. Stichwörter wie JARFCL, Medical, Funksprechzeugnis, Sprachtest und nicht zuletzt die Zuverlässigkeitsüberprüfung sind Wortmonster, die potenzielle Einsteiger vergraulen können – Lust aufs Fliegen machen sie ganz bestimmt nicht.


Die Qual der Wahl

Zunächst sollten Einsteiger sich selbst fragen, was sie von der Fliegerei erwarten. Geht es um die sportliche Herausforderung und ist der Weg das Ziel, dann könnte das Segelflugzeug das „Geflügel“ der Wahl sein.

Ob aufsteigende Warmluft, ein Ritt in der Welle oder Hangflug – Segelflugpiloten genügt abgesehen vom Startschlepp der Treibstoff der Natur, um mehrere hundert, manchmal auch mehr als tausend Kilometer an einem Tag zurückzulegen.


Mit oder ohne Motor? Sie haben die Wahl!

Allerdings ist der Segelflug vergleichsweise zeitaufwändig. Nur mit vereinten Kräften  kommen die Flugzeuge aus der Halle in die Luft und abends sicher wieder zurück. Zwar sind die Fluggebühren im Vergleich zum Motorflug moderat, dafür verlangen die meisten Vereine Arbeitsstunden und engagierten Einsatz von ihren Mitgliedern.

So viel Zeit können Sie nicht investieren, außerdem möchten Sie lieber am Wochenende zur nächsten Flugplatzkneipe fliegen oder das Flugzeug als Reisemittel für den Trip auf eine Nordseeinsel einsetzen? Dann sind Sie ein Kandidat fürs motorisierte Fliegen.

Den Einstieg markiert der Ultraleichtflug, kurz UL genannt. Die Bandbreite der verfügbaren Fluggeräte lässt keine Wünsche offen und reicht vom einfachen  Drachen über Tragschrauber bis hin zum 250 km/h schnellen Doppelsitzer in Kohlefaserbauweise. Eines ist allen ULs gemein: Sie sind auf 472,5 Kilogramm maximales Abfluggewicht limitiert. Für die Ausbildung der Piloten und die Zulassung der Flugzeuge sind die Verbände DAeC und DULV verantwortlich. Die „Lizenz für Luftsportgeräteführer“ ist mit mindestens 30 Stunden praktischer Ausbildung einfacher und preiswerter zu erwerben als der PPL(A) für schwerere Flugzeuge.


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