10.01.2010
aerokurier

Intro Reiner Meutsch WeltumrundungReiner Meutsch fliegt um die Welt in einer Piper Cheyenne

Reiner Meutsch, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer des Reiseveranstalters Berge & Meer, will mit einem Weltrundflug Spenden für Bildungsprojekte in der Dritten Welt sammeln. Am 10. Januar startete der Pilot auf dem Flughafen Siegerland.

Seine Reise ist Abenteuer, Hilfsprojekt und Herzenswunsch zugleich. Am 10. Januar startete Reiner Meutsch mit seinem Copiloten Arnim Stief bei eiskaltem Winterwetter in einer Piper Cheyenne zu einem Flug um die Erde.

„Ich bin in meinem Beruf viel gereist. Meist stand die Frage nach der touristischen Vermarktung im Vordergrund. Doch viele Traumreiseziele bieten den Einheimischen
gar keine traumhaften Bedingungen. Besonders tragisch finde ich es, wenn Kinder keinen Zugang zu Schulbildung haben – und damit keine Perspektive“, so Reiner
Meutsch. „Daher werde ich mit meiner Weltumrundung Bildungsprojekte für Kinder unterstützen.“

Der „Aussteiger auf Zeit“ startete am 10. Januar 2010 pünktlich um 13.00 Uhr mit der Piper Cheyenne I mit dem Kennzeichen N191MA vom Flughafen Siegerland. Das erste Etappenziel war Sabadell in Spanien, am nächsten Tag führt der Flug die beiden Piloten nach Marrakesch. Weiter geht es an der Westküste Afrikas entlang nach Südafrika, bevor die Route wieder nach Norden abbiegt und das Flugzeug nach Ruanda führt. Dort ist das erste Projekt angesiedelt, das von der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help unterstützt wird. Im Norden des Landes wird der Ausbau und die Ausstattung einer Grundschule unterstützt.  Auf der Website www.fly-and-help.de gibt es ausführliche Informationen zu den Bildungsprojekten, dem Anliegen der Stiftung und natürlich die Möglichkeit zu spenden. Alle Spenden kommen den Bildungsprojekten zugute, die Kosten für den Weltflug zahlt Meutsch selbst.

Bereits seit einem Jahr plant und organisiert der 54-jährige zusammen mit seinem Co-Piloten Arnim Stief, einem erfahrenen Ferry-Piloten, die Weltumrundung. Im Laufe der Vorbereitungen wurde klar, dass daszunächst geplante Flugzeuge, eine Piper Seneca, nicht die optimale Wahl war, denn besonders in Afrika und in Asien ist die Verfügbarkeit von Avgas nicht gewährleistet. Meutsch entschied sich daher vor drei Monaten, auf einer Piper Cheyenne umzusteigen. 

Lesen Sie auf hier aerokurier.de und im Heft regelmäßig Updates und Informationen zum Flug von Reiner Meutsch. Scrollen Sie auf dieser Seite nach unten, um die Etappen im Einzelnen nachverfolgen zu können.



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