23.04.2013
aerokurier

Mit dem Flugzeug zur AERO 2013

Die Wetterprognose für die AERO sieht hervorragend aus. Einem VFR-Flug zu Europas Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt steht eigentlich nichts im Wege.

Logo AERO 2013 Friedrichshafen

AERO 2013 in Friedrichshafen. Logo und Copyright: Messe Friedrichshafen  

 

Piloten, die mit dem eigenen Flugzeug nach Friedrichshafen reisen, sollten sich aber vorab über die Bedingungen informieren, denn es gilt für alle vier Messetage (24. bis 27. April) wieder eine Slot-Regelung für alle Anflüge. Zudem ist die Graspiste in diesem Jahr nicht nutzbar. Nachfolgend finden Sie das Supplement für den VFR-Verkehr während der AERO 2013. (PDFs für VFR und IFR-Flüge können auch auf der Webseite des Flughafens Friedrichshafen (www. Fly-away.de) abgerufen werden.

AIP SUP (VFR3)
Anlässlich der AERO 2013 unterliegen vom 24. April 2013 bis zum 27. April 2013 alle Flüge nach Friedrichshafen (EDNY) einer PPR-Regelung. Ausgenommen hiervon sind die planmäßigen Linien- und Charterflüge, VFR-Abflüge sowie An- und Abflüge von Hubschraubern. Während der AERO ist auf erhöhtes Verkehrsaufkommen zu achten. Das Erteilen von  Verkehrsinformationen innerhalb der Kontrollzone (CTR) ist daher nicht in allen Fällen möglich und wird an VFR Flüge über andere VFR Flüge grundsätzlich nicht erteilt. Zu einer bestmöglichen Luftraumbeobachtung sind alle Luftfahrzeugführer angehalten.

Eine PPR-Erteilung erfolgt ab 3. April 2013 ausschließlich über die Flughafengesellschaft Friedrichshafen Tel: +49 7541 284 -185 oder -186 täglich zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr (Lokalzeit). Flüge ohne gültige PPR müssen mit einer Ablehnung rechnen.

Während der AERO 2013 wird allen VFR-Flügen von und nach EDNY die Aufgabe eines Flugplanes empfohlen. In Feld 18 des Flugplanes ist der erteilte PPR - Zeitraum anzugeben. LSAZZFZX ist zusätzlich zu adressieren

Luftfahrzeugen mit einem MTOM bis zu 2 t wird dringend empfohlen, EDNY nach Sichtflug-regeln (VFR) anzufliegen. Für Flüge mit Flugregelwechsel von VFR zu IFR nach EDNY wird empfohlen, den Flugregelwechsel spätestens an den folgenden Punkten durchzuführen:

Latest joining inbound:
MOPAN, HERBI, SUL, SOLGO, KPT, LUL, HR, FRI, ELMUR, AGERI

Für Abflüge mit Flugregelwechsel von VFR zu IFR von EDNY wird empfohlen, den Flugregelwechsel frühestens an den folgenden Punkten durchzuführen:

Earliest joining outbound:
LEBSO, SUDEN, KPT, BEMKI, LUL, HR, FRI, TINOX (only for southbound flights via (U)N850 or M858

Flüge, die zu einem späteren bzw. früheren Zeitpunkt einen Flugregelwechsel beantragen, müssen mit einer Ablehnung ihrer Anfrage rechnen.

Während der AERO 2013 werden Flugplatzinformationen in deutscher und englischer Sprache ausgestrahlt. An- und abfliegende VFR-Flüge sind verpflichtet, die erforderlichen Flugplatzinformationen über ATIS einzuholen und bei der Funkkontaktaufnahme mit Friedrichshafen TWR den Empfang der ATIS durch Angabe des jeweiligen Kennbuchstabens zu bestätigen.

Übungsanflüge und Platzrundenflüge sind während der AERO 2013 nicht gestattet; Rundflüge und Demonstrationsflüge nur in vorheriger Absprache mit der Messegesellschaft.

VFR Anflüge
Für VFR-Anflüge werden zusätzlich zu den veröffentlichten Anflugverfahren die in der Karte dargestellten Strecken zu den Pflichtmeldepunkten empfohlen. Hier ist mit erhöhtem VFR Flugaufkommen zu rechnen.

Während der Luftfahrtmesse steht die Graspiste für Starts und Landungen nicht zur Verfügung.

Anfliegendem VFR Verkehr auf die Pflichteldepunkte OSCAR / NOVEMBER / WHISKEY werden die dargestellten Bereiche im Interesse einer sicheren und flüssigen Verkehrsab-wicklung dringend empfohlen. VFR Anflüge auf die Pflichtmeldepunkte außerhalb der dargestellten Bereiche müssen mit Verzögerung bei der Erteilung von Einflugfreigaben rechnen. Die Regelungen der TMZ sind zu beachten. Bei Annäherung auf die Pflichtmeldepunkte ist die CTR weiträumig zu umfliegen.


Betriebsrichtung 24:

Anflüge für die RWY erfolgen über OSCAR - RWY 24

Betriebsrichtung 06:
Anflüge für die RWY erfolgen via WHISKEY - RWY06

Sollten Warteverfahren notwendig werden, werden die in der Karte eingezeichneten Warteverfahren empfohlen.

Sprechfunkverbindung mit Friedrichshafen TWR ist spätestens zehn Minuten vor Erreichen des entsprechenden Pflichtmeldepunktes, in jedem Falle aber bei Erreichen des in der Karte dargestellten Kreisradius von 18NM um EDNY auf der dem Pflichtmeldepunkt zugeordneten Frequenz 120.075 MHz aufzunehmen:

Die Meldung ist auf Rufzeichen, Flugzeugtyp und ATIS-Kennbuchstabe zu beschränken. Anflüge von SE, E oder NE können bei entsprechend geringer Frequenzbelastung vor Umfliegen der CTR Sprechfunkverbindung auf der dem angeflogenen Pflichtmeldepunkt zugewiesenen Frequenz herstellen. Bei entsprechender Kapazität kann insbesondere zu den Tagesrandzeiten mit Abkürzungen gerechnet werden.

Vor Erreichen der Pflichtmeldepunkte NOVEMBER / WHISKEY / OSCAR ist mit einem Frequenzwechsel zu rechnen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die über die obigen Frequenzen außerhalb der CTR erhaltenen Verkehrshinweise eine reine Empfehlung an die Piloten darstellen und die Verkehrsabwicklung um Friedrichshafen sicher gestalten und erleichtern sollen.

Der Anflug zu den Pflichtmeldepunkten wird in einer Flughöhe von nicht mehr als 4.000 ft MSL empfohlen, NOVEMBER, WHISKEY und OSCAR dürfen nicht oberhalb von 3.000 ft MSL überflogen werden. Auf Verkehr vom und zum Segelfluggelände Markdorf, sowie vom und zum Ultraleichtfluggelände Berg wird hingewiesen.

Anflüge werden ab NOVEMBER / WHISKEY bzw. OSCAR in das entsprechende Platzrundensegment freigegeben.

Das Abrollen nach der Landung soll bei RWY 24 vorzugsweise über die Rollbahnen (TWYs) E oder F, bei RWY 06 über die TWYs C oder B erfolgen. Der Aufsetzpunkt ist entsprechend zu wählen. Luftfahrzeuge mit MTOM bis zu 2 t werden vorzugsweise im nördlichen Bereich des Flughafens abgestellt; hierzu ist TWY M zu nutzen.
Die Zuweisung der Parkpositionen erfolgt durch Einwinker.

VFR Abflüge
Abflüge erfolgen grundsätzlich über die Abflugstrecken NOVEMBER oder SIERRA. Richtungsänderungen haben erst am Ende der RWY zu erfolgen. Eine erforderliche Flugverkehrskontrollfreigabe für eine Rechtskurve gilt als erteilt. Eine Standortmeldung über dem jeweiligen Pflichtmeldepunkt kann unterbleiben.

Rollfreigaben werden bei Friedrichshafen Rollkontrolle 121,600 MHz eingeholt. Eine ständige Hörbereitschaft ist ab Verlassen der Abstellposition aufrecht zu halten. Luftfahrzeugführer haben sicherzustellen, dass sie spätestens mit Erreichen des Rollhaltes abflugbereit sind. Bei VFR-Abflügen mit Flugplan ist am Rollhalt das Rufzeichen mit Zielflugplatz anzugeben.

Luftfahrzeuge werden am jeweiligen Rollhalt durch den Lotsen direkt angesprochen und zum Start freigegeben. Bei Abflügen mit reduzierter Pistenstaffelung darf ein Überholen nur in ausreichendem seitlichen Abstand erfolgen und ist möglichst zu vermeiden.

Verfahren für Hubschrauber:
Gültig  nur bei VMC - Bedingungen (Bodensicht mindestens 5 km, Hauptwolkenuntergrenze mindestens 1.000ft) innerhalb der CTR.
Hubschrauber fliegen während der AERO 2013 nach bestätigtem Erstanruf auf Frequenz 134,300 MHz von SIERRA direkt zu dem in der Karte eingezeichneten Hubschrauber-Abstellplatz NE des Kontrollturms. Die maximale Flughöhe von 500ft GND ist einzuhalten. Landungen erfolgen ohne weitere Flugverkehrskontrollfreigabe in dem ausgewiesenen und markierten Bereich. Ein Überflug der RWYs und der TWYs ist nicht möglich.

Hubschrauber starten nach erfolgter Bestätigung des Erstanrufes direkt vom ausgewiesenen Hubschrauberstartplatz und verlassen die Kontrollzone mit einer maximalen Flughöhe von  500 ft GND über SIERRA . Hörbereitschaft auf der Frequenz 134,300 MHz wird hierbei aufrecht gehalten. Eine Standortmeldung über dem Pflichtmeldepunkt SIERRA kann unterbleiben.

Zusätzliche Informationen können auf der Homepage des Flughafens Friedrichshafen www.fly-away.de, abgerufen werden.

Die Änderungen zur ICAO-Luftfahrtkarte ab 7. März 2013 sind zu beachten.




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