06.02.2014
aerokurier

Vom Ultraleichtflugzeug bis zum JetZulassungswochen beim Porta Air Service

Vier auf einen Streich: Der Instandhaltungsbetrieb Porta Air Service hat innerhalb einer Woche gleich vier Zertifikate erhalten und konnte so sein Angebot für Kunden erweitern.

Porta Air Service Laurent Gauthier Zulassungen

Laurent Gauthier zeigt stolz die Zertifikate, die Porta Air Service in kurzer Zeit erhalten hat. Foto und Copyright: Heiko Link  

 

Vier Zulassungen in nur einer Woche erhielt der Luftfahrttechnische Betrieb Porta Air Service am Verkehrslandeplatz Porta Westfalica (EDVY) im Januar: Am 25. wurde das Zertifikat ausgestellt, das die Ostwestfalen als Service Center der Firma Breezer Aircraft ausweist. Drei Tage später wurde der LTB offizielles Centurion Service Center. Am letzten des Monats erstellte das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) die Urkunde, die das Angebot von Porta Air Service um die Bereiche Avionik bei Hubschraubern mit Kolben- und Turbinenantrieb sowie bei den Cessna Citation Jets CJ1+ und CJ2+ erweitert.

Mit Porta Westfalica (EDVY), Hamburg (EDDH) und Larnaka/Zypern (LCLK) bietet der LTB seine Dienstleistungen an drei Standorten an. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs in den vergangenen anderthalb Jahren von 15 auf 25. „Wir sehen unsere Stärke darin, von der Zelle, über Triebwerke, Avionik, Interieur bis zum Lack unseren Kunden alles aus einer Hand zu bieten“, erklärt Geschäftsführer Laurent Gauthier. „Wer möchte, kann uns auch in Sachen CAMO und Training ansprechen“, fügt er hinzu.

Dass eine Werft kleine und große Flugzeuge sowie Helikopter gleichzeitig betreut, ist laut Gauthier eine Seltenheit: „Selbstverständlich sind wir auch für ULs und Segelflugzeuge da. Deswegen freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem UL-Hersteller Breezer.“ Doch das breite Angebot vom UL bis zum Jet verursacht laufende Kosten, beispielsweise für die Qualifizierung der Mitarbeiter und für Werkzeuge. „Da wir an unserem Verkehrslandeplatz niedrigere Standortkosten haben, eine kleine Verwaltung und auch ein kleines Foyer anstelle einer Halle für mehrere Millionen Euro mit großem Empfangssaal, können wir für beide Kundengruppen da sein“, erklärt der Geschäftsführer im Gespräch mit dem aerokurier.



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