23.03.2010
aerokurier

Pilot Report 04/2010Vergleich: XL2 Vanguard vs. DA20-C1 Eclipse

Sie sind auf der Suche nach einem leistungsfähigen modernen Zweisitzer? Wie wär’s mit einer XL2 Vanguard von Liberty Aerospace? Oder doch besser einer DA20-C1 Eclipse von Diamond Aircraft? Wir haben uns die beiden Repräsentanten der Kompaktklasse näher angesehen.

Die Liberty XL2 plagt seit ihrer Markteinführung im Jahr 2004 ein Problem: Sie wird, selbst von Piloten, die es eigentlich besser wissen müssten, nur allzu gern mit einem VLA - oder seit neuestem auch mit einem LSA - verwechselt.

Tatsächlich aber handelt es sich bei ihr um ein „richtiges“ Flugzeug, eines, das nach FAR 23 konzipiert, geprüft und zugelassen ist und das sogar IFR betrieben werden darf.

Damit steht die Liberty XL2 nahezu konkurrenzlos da. Lediglich die Alarus CH2000 von AMD darf bei IMC-Bedingungen ebenfalls in die Luft. Nicht aber die Diamond DA20-C1 Eclipse, ein leistungsgestärktes Derivat des bekannten VLA-Flugzeugs Katana.

Da die Kunststoffzelle des Zweisitzers nicht gegen Blitzschläge geschützt ist, kann er, selbst bei entsprechender Instrumentierung, lediglich fürs Instrumentenflug-Training (unter VFR-Bedingungen) eingesetzt werden, nicht aber für echte IFR-Flüge.

Diesen Nachteil gleicht die C1 allerdings durch einen für den Schulungsbetrieb nicht unbedeutenden Vorteil aus. Dank ihrer „Utility“-Auslegung (+4,4/-2,2 g) darf sie trudeln, was der in der „Normal“-Kategorie (+3,8/-1,52 g) angesiedelten Liberty nicht gestattet ist.

In der seit April 2008 angebotenen Version Vanguard wartet der Tiefdecker mit einigen bedeutsamen Neuerungen auf. So wichen die immer wieder kritisierten Hebel für die Bedienung der Radbremsen regulären Fußpedalen, wie man sie in FAR-23-Flugzeugen üblicherweise findet.

Um das Einsatzspektrum zu erhöhen, wurde die Maximalmasse um 45 kg angehoben. Sie liegt nun bei 794 kg. Auch avionikseitig gibt es Neuigkeiten. Bei Bedarf lässt sich das Panel mit einem kompakten Glascockpit von Aspen Avionics bestücken.

Als Antrieb kommt ein 125 PS starker Continental-Einspritzmotor IO-240 zum Einbau. Ihn findet man auch in der Diamond DA20 C1 Eclipse, dort allerdings ohne die von der Continental-Tochter Aerosance entwickelte FADEC-Regelung (Full Authority Digital Engi-ne Control). Sie vereinfacht die Motorbedienung und sorgt für konstant optimal gehaltene Verbrauchswerte.

Welche Flugleistungen die beiden Tiefdecker bieten, lässt sich im Pilot Report der April-Ausgabe nachlesen.




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