19.02.2015
aerokurier

Quest Aircraft Company mit neuem EigentümerÜberraschender Verkauf nach Japan

Die Quest Aircraft Company aus Idaho, Hersteller der zehnsitzigen Turboprop-Einmot Kodiak, wurde von einem japanischen Konzern übernommen.

Quest Kodiak in Formation

30 Kunden haben sich 2014 für die Kodiak entschieden. Foto und Copyright: Quest Aircraft Company  

 

Der Ausverkauf der amerikanischen General-Aviation-Industrie geht weiter. Nun hat auch die Quest Aircraft Company aus Sandpoint im US-Bundesstaat Idaho einen neuen Eigentümer, der nicht aus den USA stammt, allerdings auch nicht aus China. Am 17. Februar gab Sam Hill, der Hauptgeschäftsführer der Quest Aircraft Company bekannt, dass die Firma nun mit der Tsuneishi Holdings Inc. aus Japan einen neuen Besitzer habe. Die Holding ist Teil der Tsuneishi Group, einem global aufgestellten Unternehmen mit Wurzeln im Schiffsbau und Transportwesen. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass eine solch starke Organisation wie die Tsuneishi Group an Quest und unsere Produkte glaubt", sagte Hill und führte weiter aus: "während der letzten Jahre haben wir ein stetiges Wachstum erfahren. Mit der neuen Kapitalisierung und einem gemeinsamen Verständnis für die Marktpotenziale schauen wir nun nach vorne in Richtung eines bedeutenden Wachstums für Quest in den nächsten Jahren."

Quest hatte erst vor kurzem bekannt gegeben, dass sie im vergangenen Jahr eine Rekordzahl an Lieferungen der zehnsitzigen Turboprop Kodiak hat realisieren können. Die japanische Firma Setouchi Holdings gehört ebenfalls zur Tsuneishi Group und kümmert sich um die Luftfahrt-Aktivitäten der Gruppe. Eine ihrer Tochterfirmen, die Setouchi Trading, Inc., ist offizieller Kodiak-Dealer für Japan, Thailand, die Philippinen, Südkorea, Singapur, Malaysia, Vietnam, die Maldiven und Indonesien. In Deutschland wird Quest Aircraft vom Rheinland Air Service aus Mönchengladbach vertreten. 



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