09.02.2015
aerokurier

Mehr K.o.-Runden und mehr DuelleRed Bull Air Race 2015 wird attraktiver

Die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 wird noch spannender und attraktiver für Zuschauer. In einem neuen Rennformat gibt's mehr direkte Duelle zwischen den Piloten.

Matthias Dolderer Red Bull Air Race 2009 Barcelona Gate-Durchflug

In niedriger Höhe passieren die Rennpiloten die "aufgeblasenen" Pylone. Im Bild Matthias Dolderer mit seiner Edge 540. Foto und Copyright: Tom Lovelock/Red Bull Air Race.  

 

Die Rennsaison der Red Bull Air Race WM 2015 beginnt in wenigen Tagen in Abu Dhabi. Am 13./14. Februar bildet die Rennstrecke der Wüstenstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wieder die traditionelle Kulisse für den großen Auftakt der schnellsten Motorsportserie der Welt. Neu ist in diesem Jahr der Modus. Zum ersten Mal werden 14 Piloten starten (bisher waren es 12). Sie fliegen in direkten Duellen "Mann gegen Mann" in den ersten beiden Runden die jeweils Besten aus ("Round of 14" und "Round of 8").

Die sieben Round of 14-Gewinner qualifizieren sich ebenso für die Round of 8 wie die schnellsten Verlierer. Die vier Sieger der Achter-Runde ermitteln anschließend im "Final 4" den Sieger. Bisher wurden direkte Duelle nur in der ersten Runde ausgetragen.

Für die Piloten bedeutet das neue Format einen noch höheren fliegerischen Anspruch und eine noch größere Präzision.

Zum Kader der besten 12 Rennpiloten gesellen sich der Franzose Francois Le Vot sowie der Spanier Juan Velarde. Beide flogen 2014 im Challenge-Cup. Auch hier gibt es eine Neuerung: Die aufstrebenden Piloten tragen ihr Rennen nicht mehr am Qualifikationstag sondern am Wettkampftag vor der "Round of 14" aus.

Bei der Red Bull Air Race-Saison 2015 geht es für den Briten Nigel Lamb um die Titelverteidigung. Vize-Weltmeister Hannes Arch (Österreich) wird sicher ebenso angreifen wie der Drittplatzierte Paul Bonhomme (Großbritannien). Beide können Lamb schon beim ersten Rennen in Abu Dhabi unter Druck setzen.

Allerdings gibt es auch noch andere starke Verfolger mit Nicolas Ivanoff (Frankreich), Pete McLeod (Kanada), Matt Hall (Australien), Matthias Dolderer (Deutschland), Martin Sonka (Tschechien), Yoshi Muroya (Japan), Peter Besenyei (Ungarn), Kirby Chambliss und Michael Goulian (beide USA). Dazu kommen die Neulinge Le Vot und Velarde. 



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