02.09.2013
aerokurier

Lanitz-Prena Folien FactoryZugelassen: Oratex-Bespannung für Robin-Flugzeuge

Die Lanitz-Prena Folien Factory aus Leipzig hat für ihr Bespannmaterial Oratex die EASA-Zulassung erhalten. Zunächst dürfen die Robin DR 300 und DR 400 mit dem Stoff bespannt werden.

DR 300 mit Oratex bespannt

Diese DR 300 ist bereits mit Oratex bespannt. Die EASA hat das Gewebe für viele Robin-Flugzeuge zugelassen. Foto: Lanitz-Prena Folien Factory  

 

Schon länger ist der Name Oratex UL 600 ein Begriff in der Allgemeinen Luftfahrt. Das Material hat seinen Ursprung im Modellbau und wurde in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich für die Bespannung von Ultraleichtflugzeugen eingesetzt – etwa bei Selbstbauten und Einzelstücken wie Kiebitz, Delphin oder Asso V. Eine stärkere Variante namens Oratex 6000 eignet sich auch für schwere Kaliber. So fliegt sogar eine Antonow An-2 (D-FUKM) auf Basis einer durchs LBA ausgestellten Einzelmusterzulassung mit dem Gewebe.

Jetzt gibt die EASA in Form einer ergänzenden Musterzulassung grünes Licht, um die Robin-Baureihen DR 300 und DR 400 mit Oratex zu bespannen. Vorreiter ist die Fluggruppe Alt-Neuötting, die eine Oratex-bespannte DR 300 betreibt. Der französische Holztiefdecker war bisher mehr als 120 Stunden in der Luft, Tendenz steigend. Darunter waren auch zahlreiche Schleppeinsätze.

Weitere Zulassungen, etwa für Piper, Antonow und Bücker sowie viele andere Annex-II-Flugzeuge, sind in Arbeit. Zudem soll Oratex demnächst unter anderem für einige Jodel-Baureihen, diverse Segelflugzeuge und Motorsegler zugelassen werden.

Oratex bietet nach Angaben des Herstellers zahlreiche Vorteile. So ist das Gewebe „flugfertig“ in verschiedenen Farben erhältlich – eine Lackierung ist nicht erforderlich, was Gewicht spart und die Kosten reduziert. Die Verarbeitung sei sehr einfach. Verwendet werden Klebstoffe auf Wasserbasis ohne Lösemittel.

Kunden, die ihr Flugzeug mit Oratex bespannen wollen, können sich an den Hersteller wenden, um gemeinsam Fragen rund um die Zulassung zu klären.

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Patrick Holland-Moritz


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