08.08.2013
aerokurier

Weltpremiere bei Tannkosh 2013 Looping-Battle: Akro-Flugzeug tritt gegen Helikopter an

Noch 15 Tage bis Tannkosh, und Mitorganisator Matthias Dolderer hält für den erwarteten Besucher-Run ein richtiges Schmankerl parat. In einem Looping-Wettbewerb wird er in einem Akroflugzeug gegen einen Helikopter antreten.

Die Idee der "Looping Battle" war aus einer Wette entstanden. Wer schafft wohl mehr Loopings in drei Minuten, das Akro-Flugzeug Edge 540 mit Matthias Dolderer oder die BO 105 der Flying Bulls mit Rainer Wilke? Es werden gern noch Wetten angenommen in Tannkosh, denn auch Matthias selbst ist völlig hin und her gerissen, wem er die besseren Chancen einräumen soll.

Matthias Dolderer und Rainer Wilke fliegen beide bei den Red Bulls; der Tannheimer Air-Race-Pilot auf seiner Edge 540, und der ehemalige Heeresflieger Rainer Wilke auf "seiner" für den Kunstflug zugelassenen BO 105. Beide Piloten gelten als seriös und souverän und sie wissen, worauf sie sich einlassen. Risiken überlassen sie den Draufgängern. Deshalb wird die "Looping Battle", die am Samstag, den 24. August ab 16 Uhr starten soll (je nach Wetterbedingungen, versteht sich), auch hintereinander und nicht parallel durchgeführt.

Die Vorgabe heißt: Start des ersten Loopings aus der Horizontalen, dann läuft die Stoppuhr. Der letzte Looping sollte annähernd in der Höhe enden, in der der erste gestartet wurde (also weitgehend ohne Höhenverlust). Ist die Zeit abgelaufen, der Looping aber breits deutlich sichtbar angesetzt, zählt dieser noch mit.

Rainer Wilke ist nicht nur einer von ganz wenigen Helikopterpiloten mit Akro-Lizenz, er darf auch seinerseits die Kunstflug-Kunst an andere Piloten vermitteln. Er hat gute Chancen, wenn der Wind konstant ist. Loops sind für die BO 105 nicht so belastend wie man denken würde, es gibt durchaus Figuren, die zwar weniger spektakulär aussehen, aber erheblich anspruchsvoller sind und sowohl dem Piloten als auch der Struktur des Helikopters mehr zusetzen. Insofern hat Rainer Wilke eine gute Ausgangsposition.

Allerdings ist da noch sein Herausforderer, Lokalmatador Matthias Dolderer, der die Edge 540 beherrscht wie nur wenige Piloten. Das Rennflugzeug hat eine hohe Drehrate, mag Loops und darf durchaus aggressiv geflogen werden. Das ist Matthias` Chance. 



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