19.02.2016
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HYPSTAIR-ProjektPanthera mit Hybridantrieb

Dem slowenischen UL- und Leichtflugzeughersteller Pipistrel ist Anfang Februar ein bedeutender Schritt auf dem Weg zum elektrischen Fliegen gelungen. Am 9. Februar nahm das Unternehmen für den im Rahmen des HYPSTAIR-Projekts entwickelten Hybridantrieb die Bodenerprobung auf.

Pipistrel_Hypstair

Der Hybridantrieb des HYPSTAIR-Projekts läuft in einer Zelle des High-Tech-Viersitzers Panthera. Foto und Copyright: Pipistrel  

 

Am HYPSTAIR-Projekt sind mit dem federführenden Unternehmen Pipistrel, die Siemens AG, MBVision und die Universitäten von Pisa und Maribor beteiligt. Der jetzt in einer Zelle des High-Tech-Viersitzers verwirklichte Hybridantrieb ermöglicht drei verschiedene Betriebsarten. Die Antriebsleistung kann rein elektrisch erbracht werden, vom Generator allein oder in der Kombination von Generator und Elektromotor.

Von Siemens kommt das elektrische Antriebssystem. Der E-Motor liefert mit 200 kW die Startleistung und für den Steig-/Reiseflug 150 kW Dauerleistung. Der Generator schafft 100 kW, bei einem Leistungs-/Gewichtsverhältnis von 5 kW/kg. Doppelwicklungen und vier Kontroller sorgen für die notwendige Zuverlässigkeit des Systems. Das Kolbentriebwerk des Generators arbeitet dank Turbolader immer mit Normaldruck. Eine Einhebelbedienung und ein umfassend informierendes Überwachungsdisplay gestaltet, laut Pipistrel, die Bedienung des komplexen Hybridantriebs einfach.

Bei der ersten Erprobung des Systems in der Zelle des High-Tech-Viersitzers Panthera wurden bereits alle Betriebsmodi bis in die Grenzbereiche getestet. Für die Umsetzung der Motorleistung wurde ein langsam und damit leise laufender Fünf-Blatt-Propeller gewählt.

Der Hybridantrieb ermöglicht, umweltfreundliches, leisen Fliegen.

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Gerhard Marzinzik


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