09.01.2009
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9.1.2009 Zebraflugzeug jetzt im MuseumGrzimeks Zebraflugzeug im Museum

50 Jahre nach dem tödlichen Absturz des Naturforschers und Filmemachers Michael Grzimek befinden sich nun die Reste des 'Zebraflugzeugs', eine Do 27, im Deutschen Technikmuseum Berlin.<br />

Für ihre Forschungsarbeiten in den Weiten der unwegsamen Serengeti hatten sich der Zoologe Professor Dr. Bernhard Gzimek und sein Sohn bereits in den 50er Jahren für die Anschaffung eines robusten, Afrika-tauglichen Flugzeugs entschieden. Sie erwarben die erste zivile Maschine aus der Do-27- Produktion bei Dornier (Werksnummer 2001, Kennung: D-ENTE) und flogen sie eigenhändig nach Ostafrika.

Unmittelbar nach Ende der Dreharbeiten zu ihrem Oskar-prämierten Film 'Serengeti darf nicht sterben' war Michael Gzimek am 10. Januar 1959 allein in der Nähe des Ngorongoro-Kraters in Tansania unterwegs, als die Do 27 mit einem Gänsegeier kollidierte. Beim Absturz kam Gzimek ums Leben. Das Wrack der Do 27, die markant wie ein  Zebra lackiert war, lag über viele Jahre in der Savanne der tansanischen Serengeti. Souvenierjäger und die ortsansässige Bevölkerung haben vieles vom Wrack mitgenommen, so dass heute nur nur noch rund zehn Prozent des Flugzeugs vorhanden sind.

Ab dem 26. Juni 2009 werden diese Teile, die mit Lufthansa Cargo von Nairobi nach Berlin transportiert wurden, anlässlich des 50 Jahrestages der Uraufführung des Grzimek-Films in der Luftfahrtabteilung des Technikmuseums gezeigt.    (rst)




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