10.09.2013
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Green Speed CupEindrucksvoller Sieg für die e-Genius

Zehn Teams stellten sich am ersten Septemberwochenende in Strausberg beim Green Speed Cup der Frage, welches Flugzeug und welcher Pilot mit dem geringsten Energieverbrauch am schnellsten fliegen kann.

Alltagsflugzeuge verschiedenster Konzeption und modernste High-Tech-Konzepte standen dabei miteinander im Vergleich. Die Spanne reichte von der leichten SD-1 über die dieselgetriebenen viersitzige DA 40 bis zum Elektro-Reisemotorsegler e-Genius. Auch das brandneue UL CTLSi war dabei. Gewertet wurde der absolute Energieverbrauch im Verhältnis zur erflogenen Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer 298-km- und einer 494-km-Strecke.

Gegen die von Langstrecken- und Wellenflugspezialist Klaus Ohlmann geflogene e-Genius kam keiner an. Ohlmann gewann beide Wettbewerbsflüge (2000 Punkte). Tim Peter Voss wurde mit der SD-1 (456 Punkte) Zweiter. Testpilot Markus Scherdel kam mit einer Stemme S10-VT auf Platz drei (368 Punkte). Daniel Hirt von Technify Motors schaffte es mit einer DA 40 TDI auf Platz vier.

Ohlmann gelangen zwar nicht die schnellsten Flüge, aber die günstigsten: Für die 298-km-Strecke brauchte er 34,75 kWh, was einem äquivalenten Benzinverbrauch von 1,4 Litern pro 100 Kilometer entspricht. Über die 404-km-Strecke betrug der äquivalente Benzinverbrauch nur 1,2 Liter auf 100 Kilometer. Und langsam war er auch nicht mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 168 respektive 157 km/h.

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Gerhard Marzinzik



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