06.06.2015
Erschienen in: 09/ 2012 aerokurier

SchatztruheBesuch bei den Antique-Aeroflyers

In einem großen Hangar am Flugplatz Mengen sind ein paar fliegerische Raritäten zuhause - gehütet, gepflegt und leidenschaftlich geflogen von vier Menschen, die sich den Namen „Antique-Aeroflyers“ gegeben haben. Sie wollen die Schätze der Luftfahrt so lange wie möglich flugfähig halten.

Herzlich willkommen! Es ist ein strahlender Samstag im Sommer und Uschi und Günther Kälberer haben für den Besuch des aerokurier das Team zusammengetrommelt. Gar nicht so einfach, denn alle Beteiligten der Antique-Aeroflyers sind beruflich sehr eingespannt und haben nur an Wochenenden Zeit für ihre Schätze.

Uschi Kälberer ist Personalreferentin; ihr Mann Günther (57), ehemaliger Jet-Fluglehrer der Luftwaffe, ist heute bei der Airbus Group am Bodensee tätig; Alois Bader (52), wie Kälberer ehemals bei der Luftwaffe geflogen, arbeitet ebenfalls bei Airbus; sowie last but not least Walter Klocker (53) mit dabei, der im benachbarten Österreich ein Unter-nehmen für Digitaldruck leitet.

2008 haben sie sich entschlossen, ihrer gemeinsame Leidenschaft für Oldies auch einen gemeinsamen Namen zu geben: Die Antique-Aeroflyers waren geboren. Sie fliegen so faszinierende wie seltene Muster: Travel Air 4000, Curtiss Robin, Ryan STA Special und Morane-Saulnier MS-317. „Wir sind aber keine Formation oder gar Airshow-Piloten im klassischen Sinn“, sagt Kälberer, der Initator. „Vielmehr sind wir eine Gemeinschaft Gleichgesinnter, die die gleichen Ziele haben.

Wir wollen unsere Liebe zu seltenen und alten Flugzeugen verdeutlichen, diese Raritäten für künftige Generationen flugfähig halten und den Menschen die Faszination und die Geschichte der Flugzeuge näherbringen.“

So sind die Antique-Aeroflyers im Jahr auch nur 20 bis 30 Stunden mit ihren seltenen Flugzeugen unterwegs und nur auf ausgesuchten Veranstaltungen anzutreffen, dort wo man Oldies eben zu schätzen weiß; wie auf der Klassikwelt in Friedrichshafen, dem Oldtimertreffen auf der Hahnweide oder auch in Tannkosh. Mit seinem Flugzeug war Walter Klocker zudem auch in La Ferté Alais, wo sich die wenigen noch flugfähigen Morane-Saulnier trafen.


WEITER ZU SEITE 2: Lichtdurchfluteter Hangar mit originellen Details

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