23.08.2013
aerokurier

2013 Tannkosh Mooney-TreffenMooney: Renner mit dem gewissen Extra

Sie ist schnell, effizient und hebt sich optisch von der Masse ab: Kein Wunder, dass die betagte Mooney-Reihe sich bis heute eine treue Fangemeinde bewahrt hat. In Tannkosh treffen sich ihre Piloten aus dem In- und Ausland.

Ob verlängertes Wochenende in Slowenien oder die große Tour über den Nordatlantik in die USA: Mit einer Mooney ist so ziemlich alles möglich. Beim Treffen der Mooney-Piloten bei Tannkosh dreht sich alles um den rassigen Viersitzer mit seinen vielfältigen Qualitäten.

Einer dieser stolzen Mooney-Besitzer ist Wolfgang Oestreich. Als er vor vier Jahren nach einem eigenen Flugzeug gesucht hatte, sollte es eigentlich etwas Handzahmes sein, eine Morane zum Beispiel. Nur durch einen Zufall ist der Pilot aus Eisenhüttenstadt damals auf den Namen Mooney gekommen und war nach einem Probeflug restlos begeistert. Heute besitzt er eine 1977 gebaute M20J-201, D-EGWS, und ist rundum zufrieden mit ihr. Bei der Beschreibung seines Flugzeugs kommt er aus dem Schwärmen gar nicht heraus. „Sie liegt absolut stabil in der Luft und sie ist natürlich sehr schnell. In drei Stunden und zehn Minuten waren wir mit ihr in Slowenien.“ Vor allem möchte er mit dem Vorurteil aufräumen, dass eine Mooney teuer im Unterhalt sei. Sein Exemplar verbraucht acht Gallonen Avgas in der Stunde und fliegt mit 150 Knoten. „Die geflogene Strecke pro Liter ist viel weiter als zum Beispiel bei einer Cessna.“ Kritikpunkte? (Fast) keine. Das Einziehfahrwerk braucht etwas Pflege und im Winter möchte Oestreich seinem Flugzeug eine neue Lackierung spendieren.

Eingefleischte Mooney-Fans sind auch Heide und Michael Abicht, die aus Landshut angereist kamen. Sie haben ihre 1980 gebaute M20K vor mehr als 20 Jahren gebraucht in Bonn/Hangelar gekauft. Seitdem waren sie mit ihr in ganz Europa unterwegs, haben Marokko besucht und sind vor einigen Jahren zum AirVenture nach Oshkosh geflogen.

Im Zelt der European Mooney Pilots and Owners Association (EMPOA) können sich die Piloten mit Mooney-Fanartikeln eindecken, etwa mit T-Shirts. Am Freitagnachmittag waren bereits 18 Mooneys in Tannkosh gelandet – Tendenz steigend. Sie kamen unter anderem aus Deutschland, Dänemark, Frankreich und Ungarn.



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