19.08.2008
aerokurier

23.7.08 Hubschrauber-WMZehn Nationen bei der Hubschrauber-WM in Eisenach

Teilnehmer aus zehn Nationen gehen bei der Hubschrauber-WM vom 13. bis 17. August 2008 im thüringischen Eisenach an den Start.

EC 120 Bild (Standa

 

 

Neben Gastgeber Deutschland, der mit zwölf Crews das größte Kontingent bei den Titelkämpfen stellt, sind Frankreich, Großbritannien, Österreich, Russland,die Schweiz, die Ukraine, die USA und Weißrussland am Start.

Erstmals bei einer Hubschrauber-Weltmeisterschaft sind auch zwei Besatzungen aus Italien gemeldet. In den vier Disziplinen Präzisionsflug, Navigation, Slalom und Fender Rigging messen sich die weltweit besten Helikopterbesatzungen. Den Großteil der spannenden Aufgaben können die Zuschauer direkt am Flugplatz Eisenach-Kindel mitverfolgen.

Lediglich beim Navigationsevent, das am 15. August  ab 10 Uhr stattfinden soll, sofern das Wetter mitspielt, wird jedes der rund 40 Teams für eine gute Stunde außerhalb des Flugplatzgeländes unterwegs sein. Bei der Navigation geht es unter anderem auch darum, im Gelände, auf Zeit versteht sich, Bodenzeichen zu finden und zuzuordnen.

Im Slalom, dem Wassereimer-Parcours, sind Präzision, Feingefühl und gutes Zusammenspiel zwischen Pilot und Copilot gefordert, und im Fender Rigging bilden Tempo und die absolute Beherrschung des Fluggeräts das A und O für ein gutes Punktekonto. Nur beim Präzisionsflug, dem so genannten Hover-Quadrat, ist der Pilot weitgehend auf sich allein gestellt. Minimale Abweichungen von Höhe und Ausrichtung des Helikopters können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Die Aufgaben der WM stammen ursprünglich aus der Rettungsfliegerei und sind publikumswirksam aufbereitet, mit entsprechender Moderation untermalt, so dass sich auch fliegerische Laien schnell im Regelwerk zurecht finden können.

Im deutschen Team haben sich die Deutschen Meister 2007, Holger Hoven und Michael Schauff  (auf EC120), automatisch qualifiziert sowie die besten Teams aus zwei Traininslagern in Nördlingen und Mengen.

Zur deutschen Mannschaft gehören auch zwei reine Damencrews, die aber auf beinahe übermächtige Korkurrenz aus Russland und Großbritannien treffen werden. Bei den Junioren haben die deutschen Helikoptercrews sehr gute Chancen auf vordere Plätze und außerdem sind Hoven/Schauff, die ohnehin seit vielen Jahren zur Weltelite zählen, immer für einen Spitzenplatz gut.                                                      rst

 

 

 




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