10.07.2009
aerokurier

NVG RettungshubschrauberLuftrettung setzt auf Nachtsichtgeräte

Als erstes ziviles Luftfahrtunternehmen in Deutschland setzt die HDM Luftrettung an ihrer Station in München Nachtsichtgeräte (NVG) ein und bildet damit neben Nachtflugverfahren und Einsätzen unter IFR einen wichtigen Baustein für die sichere Luftrettung per Helikopter bei Nacht.

Rettungshubschrauber Christoph München

Die EC145 "Christoph München" Foto und Copyright: © DRF  

 

Die am Helm der Piloten montierten Brillen, die in der Nacht das vorhandene Restlicht verstärken und eine optische Orientierung (in unterschiedlichen Grüntönen) in der Dunkelheit geben, werden in der Schweiz und in Norwegen bereits erfolgreich in der Luftrettung eingesetzt.

Bisher scheiterte dies in Deutschland an zivilrechtlichen Regularien für die Zulassung, zudem sind nicht alle Helikoper-Cockpits NVG-kompatibel. Dies ist beim HDM nun gelöst. Nach der NVG-Zulassung der am Klinikum Großhadern stationierten EC145 „Christoph München“ erfolgte die entsprechende Schulung von sieben Piloten.

Ab Ende Juli 2009 sollen die Nachtsichtgeräte im fliegerischen Alltag zum Einsatz kommen. Christoph München ist für die optimale Versorgung von Intensivpatienten ausgerüstet, kann jedoch auch bei Tag und Nacht für die Rettung von Notfallpatienten eingesetzt werden. Im Jahr 2008 flog der Helikopter 1125 Einsätze, davon allein 388 bei Nacht. Der HDM gehört zur DRF Luftrettung und betreibt in Deutschland fünf Rettungshubschrauberstationen im 24-Stunden-Dienst.   




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