Höhenweltrekord mit Mil Mi-38 Hubschrauber-WM: Höhenweltrekord mit Mi-38

Am Abschlusstag der 14. Hubschrauber-WM im russischen Drakino stellte der neue Mehrzweckhubschrauber Mil Mi-38 mit einer erreichten Höhe von 8.600 Metern (28.217 Fuß) einen neuen Höhenweltrekord auf.

Mi-38 Höhenrekord

Eine russische Mi-38 flog über Drakino einen neuen Höhenweltrekord. Foto: Russian Helicopters  

 

Der Rekordflug mit Mil-Testpilot Vladimir Kutanin und Copilot Salavat Sadriev hat Gültigkeit in der FAI-Kategorie für Helikopter in der Gewichtsklasse von 10 bis 20 t MTOW. Begleitet wurden die beiden Testpiloten von Navigator Oleg Repitilo und dem Cheftestflugingenieur der russischen Luftstreitkräfte, Igor Klevantsev. Der bisherige Höhenrekord lag bei 8500 Metern (27.890 Fuß), ebenfalls aufgestellt von russischen Testpiloten.
Die Mi-38 ist ein Vielzweckhubschrauber, der sich sowohl für Personentransporte als auch für Frachttransporte sowie für die Luftrettung (SAR) und Offshore-Einsätze eignet. Der Helikopter, der ab 2015 nach FAR 29/JAR 29 und AP-29 in Serie gebaut werden soll, und je nach Kundenwunsch mit zwei unterschiedlichen Triebwerksvarianten angeboten wird (KlimovTV-7-117V oder PW127/TS von Pratt & Whitney), kann bei Tag und Nacht in unterschiedlichen Klimaverhältnissen und Temperaturbereichen von -50 °C bis +60 °C betrieben werden.
Der Rekordflug bildete den Schlusspunkt der Hubschrauber-WM, an der 50 Besatzungen aus elf Nationen teilnahmen. Während am ersten Wettkampftag nach dem Präzisionsflug alle Ergebnisse auf der Webseite des Veranstalters verfügbar waren (auch der aerokurier berichtete), rissen diese Informationen am zweiten Wettkampftag abrupt ab. Da es nach allen geflogenen Wettbewerben (Fender Rigging, Navigation und Slalom) eine Vielzahl von Einsprüchen gegeben hatte, sahen sich die internationalen Schiedsrichter um Chef-Schiedsrichter Wolfgang Perplies außer Stande, endgültige Ergebnisse zu ermitteln. Aus Russland drang lediglich die Info, dass Team Germany in der inoffiziellen Nationenwertung auf den zweiten Platz gelangte, hinter Russland und vor Großbritannien, und dass der jüngste WM-Pilot Tony Iberler (17), der gemeinsam mit seinem Vater als Co auf einer Cabri G2 flog, den Vizeweltmeistertitel bei den Junioren errungen hat (Junioren sind Piloten mit weniger als 250 Stunden als PIC). In der Einzelwertung liegen laut inoffiziellem Stand vom heutigen Montag (27. 8.) russische, weißrussische und ukrainische Crews auf den Plätzen eins bis zwölf. Das beste westeuropäische Team kommt aus Großbritannien (Platz 13), die besten deutschen Teams liegen auf den Rängen 19 und 20. Beim Freestyle siegte erwartungsgemäß der Österreicher Siegfried Schwarz auf der BO 105 von Red Bull. Aber wie gesagt: Alle Ergebnisse sind immer noch hoch inoffiziell....

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