15.05.2013
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Eurocopter eröffnet SystemhausEurocopter eröffnet Hubschrauber-Entwicklungszentrum in Donauwörth

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, EADS-Chef Tom Enders und Eurocopters neuer CEO Guillaume Faury übergaben am 14. Mai das neue Hubschrauber-Entwicklungszentrum mit 900 Hightech-Arbeitsplätzen am Eurocopter-Standort Donauwörth seiner Bestimmung.

Mit der festlichen Einweihung des neuen Systemhauses vor mehr als 900 Gästen, die Mehrzahl davon Eurocopter-Mitarbeiter aus allen Standorten, wurde der letzte Teil eines lange währenden Umzugs vollzogen. Der alte Eurocopter-Standort Ottobrunn, dort wo die BO 105 entwickelt wurde, und die BO 108 als Vorgängering des Bestsellers EC135 noch ohne Fenestron ihre Flugerprobung absolvierte, ist jetzt Geschichte.

In Donauwörth bündelt Eurocopter nun mit dem Systemhaus, bestehend aus gläsernen Fertigungshallen, Büros, Laboren und Testzentren, verbunden durch Lichthöfe und Gallerien mit kurzen Wegen, das Herz der Helikopterentwicklung in Deutschland und schafft somit eines der stärksten Standbeine des zu EADS gehörenden, weltweit führenden Helikopterherstellers.

Das Systemhaus, Größe: 30.000 Quadratmeter, Bauvolumen: rund 100 Millionen Euro, ermöglicht Eurocopter den vollständigen Lebenszyklus von Helikoptern an einem einzigen Standort zu gestalten: Forschung, Entwicklung, Prototypenbau, Fertigung, Endmontage, Training, Wartung und Produktverbesserung. Alle Bereiche befinden sich in einem großen Komplex und sind miteiander vernetzt. Kurze Kommunikationswege zwischen den Fachbereichen reduzieren Reaktionszeiten. Etwaige Kommentare der Testpiloten können beispielsweise Auge in Auge mit den zuständigen Ingenieuren sofort diskutiert werden. Das wird auch für das neue Helikopterprogramm X9 gelten, dessen Entwicklungsschwerpunkt in Donauwörth sein soll. Eurocopter plant adäquat zu Donauwörth ein zweites Entwicklungszentrum an seinem südfranzösischen Standort Marignane bei Marseille.    



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