17.12.2014
aerokurier

Italienische Bergretter setzen auf Airbus HelicoptersErste EC135 T3/P3 für Aiut Alpin Dolomites

Die Luftrettungsorganisation Aiut Alpin Dolomites erhielt jetzt als erster Kunde die neue zweimotorige EC135 T3.

Aiut Alpin erhält erste EC135 T3/P3

Erster Kunde der EC135 T3/P3 ist der norditalienische Bergrettungsspezialist Aiut Alpin Dolomites. Foto und Copyright: Airbus Helicopters  

 

Aiut Alpin Dolomites betreibt seit 1990 Luftrettung in den Bergen. Der eingetragene Verein besteht aus 17 Bergrettungsmannschaften und agiert vorwiegend im Bereich der Dolomiten. Mehr als 1000 Berg- und Skipisteneinsätze wurden seit der Gründung im Auftrag der Landesnotrufzentrale in Bozen durchgeführt. Zudem fliegt Aiut Alpin auch andere medizinische Einsätze.

Mit der Entscheidung für die leistungsgesteigerte EC135 T3 (T3 steht für das neue Turbomeca-Triebwerk Arrius 2B2 plus) profitiert Aiut Alpin Dolomites von größeren Leistungsreserven, höherer Sicherheit im Schwebeflug sowie im normalen Flugbetrieb, einem verbesserten Flugbereich, vor allem in größeren Dichtehöhen, und von einer auf 2980 kg gesteigerten maximalen Abflugmasse (MTOW).

Die norditalienischen Luftrettungsspezialisten absolvieren jährlich zirka 700 Einsätze, oftmals unser sehr schwierigen Bedingungen. Bisher sewtzt Aiut Alpin für Ski- und Steilwand-Missionen in den Dolomiten eine EC135 T2 ein.

Raffael Kostner, eine der Mitbegründer von Aiut Alpin, und erfahrener Pilot im Hochgebirge, zeigte sich nach den ersten Demoflügen mit der neuen EC135 T3 beeindruckt: "Die EC135 T3 bietet den Rettungsteams große Leistungsreserven und eignet sich noch besser für Missionen in großer Höhe, die einen bedeutenden Teil unserer Einsätze ausmachen."

Optisch unterscheidet sich die EC135 T3 von ihren Vorgängerinnen durch ein Höhenleitwerk, das ohne Endplatten auskommt, durch seitliche Triebwerkslufteinlässe und neue, kleinere Heckstoßfänger.

Zudem ist die EC135 T3 von Aiut Alpin Dolomites mit einem von Airbus Helicipters entwickelten Multifunktionsboden ausgerüstet, der Gewicht spart, und einen zusätzlichen EMS-Boden (speziell für Rettungseinsätze) überflüssig macht.

Von insgesamt 1200 EC135, die derzeit weltweit im Einsatz sind, wird rund ein Viertel aller Helikopter im Rettungseinsatz betrieben.



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